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Download der Woche: Eternal Terminal
SSH ist unverzichtbar – aber wer kennt nicht den Moment, in dem eine laufende Session nach einem kurzen Netzwechsel einfach einfriert und man von vorne anfangen darf? Eternal Terminal (ET) macht damit Schluss.
Eternal Terminal nutzt SSH zunächst für den Verbindungsaufbau und die Authentifizierung – danach übernimmt ein eigenes Protokoll auf TCP-Basis. Der entscheidende Unterschied zu einer klassischen SSH-Session: ET hält die Verbindung im Hintergrund lebendig, auch wenn das Netzwerk kurz wegbricht oder sich die IP-Adresse ändert. Kehrt die Verbindung zurück, setzt die Session nahtlos fort – ohne Neustart, ohne Datenverlust. Wer tmux nutzt, profitiert zusätzlich: ET unterstützt den tmux-Control-Mode und erlaubt damit scrollbaren Output, Tabs und mehrere Fenster innerhalb einer einzigen persistenten Verbindung.
Die Installation erfordert sowohl auf dem Client als auch auf dem Server ein ET-Paket. Unter Debian und Ubuntu lässt sich der Daemon direkt über das offizielle APT-Repository einbinden; macOS-Nutzer greifen zu Homebrew, und unter Windows funktioniert ET über WSL. Der ET-Server lauscht standardmäßig auf Port 2022 – wer auf Port 22 beschränkt ist, kann den Port flexibel anpassen. Der Verbindungsaufbau ist dann denkbar schlicht: et user@hostname genügt, und ET übernimmt den Rest.