Download der Woche: Everything

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Download der Woche: Everything

29.04.2026 - 08:00
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Die Windows-Bordsuche ist für viele Admins schlicht zu träge und zu unflexibel. Das kostenfreie Tool "Everything" schlägt eine andere Kerbe: Es durchforstet lokale Laufwerke blitzschnell und ohne nennenswerten Ressourcenverbrauch. Dabei macht es sich das USN-Journal von NTFS-Platten zunutze.

Nach dem ersten Start listet Everything alle verfügbaren Dateien auf – tippen Sie einen Namen ein, sehen Sie das Ergebnis quasi in Echtzeit. Selbst nach einer frischen Windows-Installation mit über 120.000 Dateien braucht das Tool für den vollständigen Index gerade mal eine Sekunde; dabei belegt es laut Anbieter lediglich rund 14 MByte RAM und unter 9 MByte Speicherplatz. Auch bei einer Million Dateien soll sich Everything mit rund 75 MByte RAM noch angenehm zurückhalten.

Wer nicht nur nach Dateinamen, sondern nach Dateiinhalten fahnden möchte, nutzt die integrierte Content-Funktion – allerdings sind Inhalte nicht indiziert, die Suche dauert entsprechend länger. Praktisch ist auch die FTP-Kompatibilität: Damit durchsuchen Sie externe Server genauso komfortabel wie lokale Verzeichnisse.

Everything beschränkt sich beim Indexieren auf das Indizieren von Datei- und Ordnernamen und verfolgt alle Dateiänderungen über das NTFS-USN-Journal zuverlässig in Echtzeit. Selbst wenn das Tool gerade nicht läuft, gehen keine Änderungen verloren – beim nächsten Start holt Everything alle zwischenzeitlichen Änderungen automatisch nach.

Das Tool unterstützt Windows XP bis Windows 11 und steht in mehreren Varianten zum Download bereit: als klassischer Installer, als portable ZIP-Version ohne Installation sowie als abgespeckte Lite-Variante. Letztere verzichtet auf den integrierten FTP- und HTTP-Server sowie auf IPC und das Kommandozeilen-Interface; wer diese Funktionen nicht benötigt, fährt mit Lite schlank und unkompliziert. Alle Varianten gibt es jeweils als 32- und 64-Bit-Version.