1 Minute
Download der Woche: RackTables
IT-Abteilungen müssen ihre Server, Racks, Netzwerkgeräte und IP-Adressen zuverlässig dokumentieren. In der Praxis geschieht das nicht selten über gemeinsam gepflegte Excel-Tabellen – ein Ansatz, der mit wachsenden Infrastrukturen schnell unübersichtlich wird. Mit dem kostenfreien Open-Source-Tool RackTables steht eine spezialisierte Software bereit, um Inventarisierung und Dokumentation von Rechenzentrums- und Netzwerkressourcen strukturiert zu verwalten.
RackTables wurde von Administratoren entwickelt und richtet sich gezielt an den praktischen Einsatz im IT-Betrieb. Die Software ermöglicht es, physische und logische Infrastruktur übersichtlich abzubilden – von einzelnen Servern und Racks bis hin zu Netzwerken, Ports und IP-Adressen. Über grafische Darstellungen lassen sich selbst größere Umgebungen mit zahlreichen Geräten und Verbindungen nachvollziehbar dokumentieren.
Neben der reinen Inventarisierung unterstützt das Tool auch die Organisation von Infrastrukturinformationen. Administratoren können etwa Verbindungen zwischen Geräten abbilden oder Richtlinien und Konfigurationen dokumentieren. Damit eignet sich RackTables sowohl zur Bestandsaufnahme bestehender Systeme als auch zur Planung neuer Infrastrukturkomponenten.
RackTables läuft als lokal betriebene Webanwendung, typischerweise auf einem Linux- oder BSD-Server mit Webserver, PHP und MySQL beziehungsweise MariaDB. Der Zugriff erfolgt anschließend über einen Browser innerhalb des internen Netzwerks. Eine aktive Community pflegt und erweitert das Projekt kontinuierlich. Für Administratoren, die ihre Infrastruktur strukturiert dokumentieren möchten, bietet das Tool eine deutlich flexiblere Alternative zu klassischen Tabellenlösungen. RackTables wird derzeit nur noch moderat weiterentwickelt, ist aber weiterhin in vielen Umgebungen im Einsatz.