Irgendwann verliert jeder Fileserver den Überblick über sich selbst. Ein kostenloses Tool schafft in solchen Fällen schnell Abhilfe und liefert saubere, exportierbare Übersichten statt mühsamer Handarbeit.
Über die Jahre füllen sich klassische Windows-Fileserver zusehends mit Dateien aller Art, abgelegt von Nutzern, produziert von Anwendungen, oft ohne erkennbare Ordnung. Wer solche Bestände dokumentieren will, greift normalerweise zu mühsamen manuellen Auflistungen oder selbst gebastelten Skripten. Directory List & Print nimmt diese Last ab: Das kostenlose Windows-Werkzeug erzeugt per Klick vollständige Listen von Ordnern oder ganzen Laufwerken, Unterverzeichnisse und sogar Netzlaufwerke inklusive.
Ein Klick auf Ordner oder Laufwerk genügt, wahlweise mit sämtlichen Unterordnern, schon steht die fertige Dateiliste bereit. Über zusätzliche Attribute wie Größe, Erstellungsdatum oder Dateityp lässt sich diese Liste beliebig anreichern und nach eigenen Kriterien sortieren. Praktisch dabei: Directory List & Print klinkt sich direkt ins Kontextmenü des Windows Explorers ein, sodass sich markierte Verzeichnisse ohne Umweg über die Hauptanwendung auflisten lassen.
Sein Potenzial entfaltet das Tool vor allem bei der Ausgabe der Ergebnisse. Neben dem klassischen Ausdruck exportiert Directory List & Print die erstellten Listen auch in gängige Office-Formate wie Excel oder Word, alternativ stehen PDF, HTML und XML zur Verfügung. Damit eignet sich die Software nicht nur für den schnellen Blick ins Verzeichnis, sondern auch für dauerhafte Dokumentationen, die sich archivieren oder im Team teilen lassen. Eine Einschränkung bleibt jedoch: Das automatisierte Auslesen von Metadaten aus verschiedenen Dateitypen bietet ausschließlich die kostenpflichtige Pro-Version.