Wer regelmäßig Remote-Server verwaltet, kennt den Frust: Ein kurzer Verbindungseinbruch, und die SSH-Session ist weg – samt allem, was gerade lief. Eternal Terminal (ET) sorgt dafür, dass das der Vergangenheit angehört. Wie SSH nutzt ET die vertraute Infrastruktur für Authentifizierung und Verbindungsaufbau – danach übernimmt ein eigenes TCP-basiertes Protokoll das Ruder. Bricht das Netz kurz zusammen oder wechselt die IP-Adresse, wartet ET im Hintergrund geduldig und knüpft dort wieder an, wo die Session unterbrochen wurde.
Wer tmux in seinen Workflow integriert hat, profitiert vom unterstützten Control-Mode: scrollbarer Output, mehrere Fenster und Tabs – alles innerhalb einer einzigen stabilen Verbindung. ET lässt sich auf den gängigen Plattformen unkompliziert einrichten. Debian- und Ubuntu-Systeme binden den Daemon über das offizielle APT-Repository ein, macOS-Nutzer installieren per Homebrew, und unter Windows steht ET via WSL bereit. Standardmäßig lauscht der Server auf Port 2022; wer firewallbedingt darauf angewiesen ist, kann den Port frei wählen. Der Verbindungsaufruf ist gewohnt schlicht: et user@hostname.