Wer kennt das nicht: Die Windows-Suche braucht gefühlt eine Ewigkeit, liefert unvollständige Ergebnisse und blockiert dabei noch die CPU. Das kostenfreie Tool "Everything" dreht den Spieß um – es durchkämmt auf Basis des Dateinamens lokale Laufwerke in einem Bruchteil der Zeit, den Windows dafür benötigen würde. Everything zeigt beim Start sämtliche erreichbaren Dateien an; erst die Sucheingabe filtert die Trefferliste – und das ohne spürbare Verzögerung. Auch das Suchen auf Netzlaufwerken ist möglich, das allerdings langsamer.
Für den initialen Index einer typischen Windows-Installation mit rund 120.000 Dateien reicht eine Sekunde, der RAM-Bedarf liegt bei überschaubaren 14 MByte. Über die Content-Funktion lassen sich bei Bedarf auch Dateiinhalte durchsuchen, eingebundene FTP-Server durchforstet Everything ebenso mühelos wie lokale Verzeichnisse. Das NTFS-USN-Journal hält den Index aktuell – auch dann, wenn das Tool zwischenzeitlich nicht gelaufen ist. Everything unterstützt alle Windows-Versionen ab XP und steht als klassischer Installer, als portable ZIP-Variante sowie als schlanke Lite-Version bereit; alle drei Ausführungen sind jeweils als 32- und 64-Bit-Version verfügbar.