Grundlagen

Speichermedien

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.

Digitale Daten erfordern physikalischen Raum – auch wenn der Platzbedarf hier weitaus geringer ist als bei Akten aus Papier. Das klassische Speichermedium zur Ablage von elektronischen Daten ist sowohl im Consumer-Bereich als auch in der Unternehmens-IT die Festplatte. Hier werden auf einer magnetisierbaren Oberfläche Informationen geschrieben und gelesen. Moderne Festplatten bestehen aus mehreren Scheiben (Platter), die von einem beziehungsweise mehreren Magnetköpfen abgetastet werden. Außerdem verrichten im Speicher-Bereich weiterhin Bandlaufwerke ihren Dienst, im Regelfall jedoch nur noch zu Backup- und Archivierungszwecken. Immer stärker im Kommen sind Solid State Disks, die auf Flash-Speicher basieren und rasante Durchsatzraten bieten, jedoch deutlich teurer sind als ihre magnetischen Counterparts. Optische Speichermedien spielen im Unternehmenseinsatz so gut wie keine Rolle.

Netzwerksicherheit

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.

Das Thema Netzwerksicherheit lässt sich heute längst nicht mehr so klar definieren und abgrenzen wie noch vor einigen Jahren. Die Netzwerkgrenzen verschwimmen dank mobiler Arbeitsplätze und privater Devices im Unternehmen zusehends, was Administratoren neue Wege zur Absicherung ihrer Infrastruktur aufzwingt. In diesem Grundlagen-Beitrag zeigen wir Ihnen, mit welchen Technologien Sie auf alte und neue Herausforderungen reagieren.

Systemmanagement

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.

Systemmanagement hängt eng mit dem Begriff Netzwerkmanagement zusammen. Während das Netzwerkmanagement seinen Schwerpunkt auf die Betrachtung des physikalischen Netzwerks in seiner Gesamtheit setzt, liegt der Fokus beim Systemmanagement einerseits auf der Funktionsfähigkeit aller Unternehmensprozesse im Ganzen (etwa die Kommunikation zwischen Produktion, Lieferanten, Kunden und Mitarbeitern), andererseits aber auch auf dem reibungslosen Funktionieren einzelner Systeme – wozu insbesondere auch Anwendungen zählen.

Hochverfügbarkeit

Die Verfügbarkeit der IT-Systeme und -Komponenten bildet die Grundlage für den reibungslosen Ablauf unternehmensinterner Geschäftsprozesse. Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) definiert Hochverfügbarkeit als Verfügbarkeit der IT-Ressourcen im Falle eines Ausfalls von Systemkomponenten. Ein System gilt demnach als hochverfügbar, wenn eine Anwendung auch im Fehlerfall weiterhin verfügbar ist und ohne unmittelbaren menschlichen Eingriff weiter genutzt werden kann. In der Konsequenz heißt dies, dass der Anwender keine oder nur eine kurze Unterbrechung wahrnimmt. Hochverfügbarkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Systems, bei Ausfall einer seiner Komponenten uneingeschränkten Betrieb zu gewährleisten.

Cloud Computing

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Der Begriff Cloud Computing umschreibt sowohl das Konzept als auch die Technologie, abstrahierte IT-Infrastrukturen (CPU-Leistung, Speicherplatz oder auch Software) dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk (in den meisten Definitionen das Internet, beziehungsweise IP-basierte Netze) zur Verfügung zu stellen. Allerdings sind in der Praxis zahlreiche, sich teilweise wiedersprechende Definitionen des Begriffs zu finden.

Backup und Recovery

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Backups spielen eine zentrale Rolle in der Datensicherheit. Nur mit ihrer Hilfe lassen sich Datenverluste zuverlässig vermeiden, die etwa durch technische Defekte oder Bedienfehler entstehen. Je nach Art der Daten, den laufenden Änderungen an ihnen und der benötigten Wiederherstellzeit im Fall eines Recovery bieten sich unterschiedliche Backup-Methoden an. Nicht zuletzt spielt die Kostenfrage eine Rolle, wenn es um die Wahl von Backup-Medien und -Methoden geht.

Netzwerkmanagement

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Netzwerkmanagement bedeutet die Verwaltung und Überwachung von Computernetzwerken. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Erfassung sämtlicher Geräte im Netzwerk (Inventarisierung), die Überwachung dieser Komponenten auf deren ordnungsgemäßes Funktionieren (Monitoring) sowie die ständige Messung der Leistungsfähigkeit des Netzwerks (Performance).

Datensicherheit

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Das Thema Sicherheit von Unternehmensdaten ist vielschichtig. In erster Linie gilt es, die vertraulichen Informationen vor den Zugriffen Unbefugter sowie vor tatsächlichem Verlust etwa durch Plattenausfälle oder Anwenderfehler zu schützen. In diesem Grundlagen-Beitrag beleuchten wir die Aspekte der Datensicherheit in Bezug auf Angreifer. Diese können sich sowohl im als auch außerhalb des Unternehmens befinden. Von besonderer Bedeutung sind daher neben einem Virenschutz durchdachte Konzepte zur Sicherheit in Storage-Umfeld, in virtuellen Umgebungen sowie gegen Insiderdelikte durch Data Leakage Prevention.

Virtualisierung von PC-Arbeitsplätzen

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Als konsequente Weiterentwicklung der Server- und Storage-Virtualisierung bietet sich IT-Verantwortlichen die Möglichkeit, Clients zu virtualisieren. Allerdings sind die Begrifflichkeiten und die Technologien im Gegensatz zur Server-Virtualisierung vielfältig und werden oft nicht sauber unterschieden, sodass anzuraten ist, sich jedes Mal genau zu informieren, was gemeint ist, wenn von "Desktop-Virtualisierung", "Virtual Desktop Infrastructure/VDI" oder ähnlichem die Rede ist. Genau genommen bezeichnet die Desktop-Virtualisierung eine Technologie, bei der das Betriebssystem des Clients lokal virtualisiert wird, während VDI Images des Betriebssystems im Rechenzentrum hostet und dem Client virtualisiert zur Verfügung stellt. Zudem bieten sich Kombinationsmöglichkeiten mit virtualisierten Anwendungen und Terminaldiensten, was die Komplexität weiter erhöht. Dieser Beitrag stellt die verschiedenen Technologien vor.

WLAN

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In der Mehrzahl der Unternehmen findet die Kommunikation zwischen Servern und Clients über ein kabelgebundenes Netzwerk (LAN) statt. Daneben existiert mit Wireless LAN (WLAN) die Möglichkeit, ein lokales Funknetzwerk aufzubauen. Die drahtlose Übertragung von Daten ist im Regelfall allerdings nicht so schnell und setzt ein höheres Sicherheitsbewusstsein voraus, da im Äther verschickte Informationen zunächst einmal für jeden zu empfangen sind.