Advanced Connectivity System

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Das Verkabelungssystem ACS von IBM ist eine Weiterentwicklung des IBM-Verkabelungssystems IVS. ACS soll ein durchgängiges Verkabelungskonzept, von der Telefonie bis zur Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung mit Frequenzen bis zu 600 MHz, bieten. Für die Verkabelungsgrundstruktur setzt ACS auf symmetrische Kabel inklusive der entsprechenden Steckverbinder.

Die Produktreihen werden zur Typisierung mit einem zusätzlichen "A" kenntlich gemacht.

  • STP/A (STP advanced) nutzt ein 150-Ohm-STP-Kabel (S/STP) in Verbindung mit dem "enhanced" IBM-Datenstecker und ist für Frequenzen bis 600 MHz ausgelegt, aber nicht für die Telefonie zugelassen.
  • FTP/A ist ein 100-Ohm-S/UTP- bzw. -S/STP-Kabel mit Folienschirmung und geschirmten RJ-45-Steckern und ist für Frequenzbereiche bis zu 100 MHz ausgelegt.
  • UTP/A verwendet 100-Ohm-S/UTP- bzw. -S/STP-Kabel mit ungeschirmten RJ-45-Steckern und ist damit nur für Datenraten bis 20 Mbit/s geeignet.

Aktuelle Beiträge

Ab ins Museum

Vom Manchester Baby bis zu frühen Android-Versionen – das Virtual OS Museum versammelt über 570 Betriebssysteme aus mehr als 250 Plattformen in einer einzigen, sofort lauffähigen virtuellen Maschine. Wer schon immer wissen wollte, wie sich Multics oder das erste GUI-Betriebssystem der Welt anfühlten, bekommt hier einen direkten Zugang.

Unsichtbare Angriffe auf KI: Wie manipulierte Schriftarten LLMs und MCP-Tools austricksen

Manipulierte Schriftarten können KI-Systeme dazu bringen, versteckte Anweisungen aus harmlos wirkenden Dokumenten auszuführen. Eine aktuelle Studie zeigt, wie sich LLMs und MCP-Tools über PDFs austricksen lassen – bis hin zur Weitergabe sensibler Daten an Angreifer.