BSS Coloring

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Basic Service Set Coloring ist eine Verfahren, dass unter anderem im WLAN ab Wi-Fi 6 beziehungsweise IEEE 802.11ax zum Einsatz kommt. Unter einem BSS versteht man ein zusammenhängendes Funknetz, welches die gleichen Frequenzkanäle benutzt. Es steht auf der Luftschnittstelle in Konkurrenz mit fremden, benachbarten BSS, welche sich für die gleichen Kanäle entschieden haben. Über einen Color-Identifier (Farb-Identifizierer) genanntes Feld, welches früh im Header gesendet wird, können die Funkstationen Übertragungen des eigenen BSS von denen fremder BSS unterscheiden. Ist der Color-Identifier gleich dem eigenen, so handelt es sich um eine Intra-BSS-Übertragung. Bei einer abweichenden Color-ID handelt es sich um eine Inter-BSS-Übertragung eines überlappenden BSS (OBSS). Allerdings kann es auch zu einer Color-Kollision kommen, wenn zufällig überlappende Netze die gleiche Farb-ID gewählt haben. Der Access-Point wechselt dann die Color-ID. Auch Clients können bei entdeckter Kollision einen Farbwechsel beantragen. Sinn des Verfahrens ist es schnelleres Spatial Reuse zu ermöglichen. Der Funkkanal wird eher als frei betrachtet, wenn die Übertragung von einem OBSS stammt.

Aktuelle Beiträge

Microsoft 365 E7 bündelt Funktionen in neuer Lizenzstufe

Mit Microsoft 365 E7 führt der Hersteller erstmals seit Jahren eine neue Enterprise-Lizenzstufe ein und bündelt zentrale Funktionen rund um KI, Sicherheit und Identitätsmanagement in einem Paket. Was auf den ersten Blick wie ein logischer Schritt wirkt, hat für Unternehmen weitreichende Folgen: Die neue "Frontier Suite" verändert nicht nur die Preisstruktur, sondern auch die strategische Ausrichtung im Microsoft-Ökosystem.