Enhanced Observed Time Difference


verbesserte, gemessene Zeitdifferenz

E-OTD ist ein Verfahren, das als Erweiterung von GSM die Positionsbestimmung von Handys in Mobilfunk-Systemen als Basis für Location Based Services ermöglicht. Dazu ermittelt das Handy die Laufzeitunterschiede von Synchronisationssignalen der Basisstationen aller benachbarten Funkzellen. Dies Signale werden auch von herkömmlichen Handys empfangen, um auf einen eventuellen Zellwechsel vorbereitet zu sein. Allerdings müssen die Signale jetzt zusätzlich mit einer genauen Zeitinformation versehen sein und das Handy muss in der Lage sein, die Laufzeitunterschiede zu ermitteln. Aus den Signallaufzeiten kann dann per Triangulation die Position errechnet werden. Die erreichbare Positionsgenauigkeit hängt von der Genauigkeit der Laufzeitmessung ab und beträgt bestenfalls 30 m. Damit arbeitet es genauer als das Cell-ID-Verfahren.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Advertorial: Cloud Security: Kleine Schwachstellen können große Schäden verursachen [11.08.2020]

Zahlreiche Gefahren wie zum Beispiel Malware-, Phishing- und DDoS-Attacken sind real und alltäglich. Die Digitalisierung zahlreicher Prozesse und Anwendungen verstärkt zudem das Risiko. Schon kleine Fehler, zum Beispiel bei der Einrichtung der Cloud, können zu großen Sicherheitslücken führen. Doch wie können sich Unternehmen schützen? [mehr]

Grundlagen

Pass-the-Hash-Angriffe [23.06.2020]

Mit einer erfolgreichen Pass-the-Hash-Attacke wird ein Angreifer leicht Administrator der Windows-Domäne. Doch weil es technisch sehr schwierig ist, Inhalte des Arbeitsspeichers zu verteidigen, gibt es für die seit mehr als zwei Jahrzehnten bekannte Sicherheitslücke keinen Patch, sondern nur Empfehlungen für eine bessere Organisation der IT. Der ursprünglich sehr aufwendige Pass-the-Hash-Attacke ist heute nur noch eine Sache weniger Klicks. Wir beleuchten die Grundlagen dieses Angriffsvektors. [mehr]