Lattice-Verfahren

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Lattice-Verfahren sind kryptografische Verfahren, die als Public-Key-Verfahren, digitale Signatur und zum Schlüsselaustausch verwendet werden können. Sie basieren auf mathematisch so genannten Gitterproblemen wie dem Shortest Vector Problem, also dem Finden des kürzesten Nicht-Null-Vektors in einem vieldimensionalem, definierten Gitter. Lattice-Verfahren gelten als geeignet für Post-Quanten-Kryptographie, wobei die genau notwendige Parametergestaltung für ein sichere Verwendung noch nicht genau bestimmt ist. Vorteilhaft sind die geringe Schlüsselgröße und zahlreiche mathematische Beweise über die Schwierigkeit des Problems.

Aktuelle Beiträge

Cloudprobleme kosten IT-Teams fast 12 Stunden pro Woche

Cloudinfrastrukturen gelten in vielen Unternehmen als fit für KI und neue Workloads – im Alltag verursachen sie dennoch erheblichen Aufwand. Laut einer DE-CIX-Umfrage verbringen IT-Teams im Schnitt 11,5 Stunden pro Woche mit Problemen bei der Cloudkonnektivität. Besonders häufig genannt werden Latenzen, Sicherheitsrisiken und Ausfälle.