Perfect Forward Secrecy


Als Forward Secrecy (FS) bzw. Perfect Forward Secrecy (PFS) bezeichnet man ein Verfahren mit dem verhindert wird, dass verschlüsselte Übertragungen, die von der NSA oder einem anderen Geheimdienst mitgeschnitten werden, in der Zukunft durch beschlagnahmte oder gestohlene Schlüssel entschlüsselt werden können. Erreicht wird das, indem mittels DH- oder ECDH-Verfahren ein gemeinsames Geheimnis (Shared Secret) vereinbart wird, ohne das dies übertragen wird. Es wird als Sitzungsschlüssel für ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren wie AES eingesetzt und nach Beendigung der Übertragung gelöscht, so dass niemand später mehr die mitgeschnittene Übertragung entschlüsseln kann ohne das Verschlüsselungsverfahren anzugreifen.

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Fachartikel

Unvorhergesehenen Ereignissen besser begegnen [5.08.2020]

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Grundlagen

Pass-the-Hash-Angriffe [23.06.2020]

Mit einer erfolgreichen Pass-the-Hash-Attacke wird ein Angreifer leicht Administrator der Windows-Domäne. Doch weil es technisch sehr schwierig ist, Inhalte des Arbeitsspeichers zu verteidigen, gibt es für die seit mehr als zwei Jahrzehnten bekannte Sicherheitslücke keinen Patch, sondern nur Empfehlungen für eine bessere Organisation der IT. Der ursprünglich sehr aufwendige Pass-the-Hash-Attacke ist heute nur noch eine Sache weniger Klicks. Wir beleuchten die Grundlagen dieses Angriffsvektors. [mehr]