Single-Sign-On

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Single-Sign-on (SSO) bezeichnet man Lösungen zur Einmalanmeldung. Dafür meldet sich ein Benutzer mit bei einem ID-Provider zentral abgelegten Login-Daten an einem Arbeitsplatz und auf alle Rechner und Diensten, für die er berechtigt ist, vom selben Arbeitsplatz aus an, ohne sich an den einzelnen Diensten erneut anmelden zu müssen. Wechselt der Benutzer den Arbeitsplatz, wird die Authentifizierung, wie auch die lokale Autorisierung, hinfällig. SSO-Verfahren sparen viel Zeit und sind in der Regel sicherer, weil weniger Anmeldeschnittstellen durch Phishing angegriffen werden können. Es gibt verschiedene Architekturen, um SSO umzusetzen. Möglich ist ein zentrales Portal oder einen Reverse-Proxy den Diensten vorzuschalten. Auf dem Client kann eine Anwendung installiert sein, an welcher man sich lokal anmeldet und die automatisch die Anmeldung an weiteren Diensten vornimmt. Oder es wird ein Ticket-System wie Kerberos verwendet.

Siehe auch:
BBAuth
OAuth
OpenAuth
OpenID
Windows Live ID

Aktuelle Beiträge

Hybrides Arbeiten ohne unnötigen Supportaufwand: Worauf IT-Abteilungen achten sollten

Hybrides Arbeiten bedeutet, dass Mitarbeitende zwischen Büro und Homeoffice wechseln. Für die IT steigt damit die Zahl der Umgebungen, in denen Geräte und Zugänge funktionieren müssen. Ob das den Support belastet, hängt an einheitlichen Standards, Fernverwaltung und guter Selbsthilfe.

Online-Intensivseminare: Microsoft 365 sicher betreiben

Microsoft 365 stellt Admins vor zahlreiche Aufgaben rund um Identitätsschutz, Zugriffssteuerung und Datensicherheit. Drei Online-Intensivseminare zeigen im Oktober, wie Sie Ihren M365-Tenant mit Entra ID und Zero Trust härten, administrative Konten und Endgeräte absichern und autonome KI-Agenten kontrolliert in die vorhandene Infrastruktur integrieren.