Single-Sign-On

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Single-Sign-on (SSO) bezeichnet man Lösungen zur Einmalanmeldung. Dafür meldet sich ein Benutzer mit bei einem ID-Provider zentral abgelegten Login-Daten an einem Arbeitsplatz und auf alle Rechner und Diensten, für die er berechtigt ist, vom selben Arbeitsplatz aus an, ohne sich an den einzelnen Diensten erneut anmelden zu müssen. Wechselt der Benutzer den Arbeitsplatz, wird die Authentifizierung, wie auch die lokale Autorisierung, hinfällig. SSO-Verfahren sparen viel Zeit und sind in der Regel sicherer, weil weniger Anmeldeschnittstellen durch Phishing angegriffen werden können. Es gibt verschiedene Architekturen, um SSO umzusetzen. Möglich ist ein zentrales Portal oder einen Reverse-Proxy den Diensten vorzuschalten. Auf dem Client kann eine Anwendung installiert sein, an welcher man sich lokal anmeldet und die automatisch die Anmeldung an weiteren Diensten vornimmt. Oder es wird ein Ticket-System wie Kerberos verwendet.

Siehe auch:
BBAuth
OAuth
OpenAuth
OpenID
Windows Live ID

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