Software Defined Network

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


In einem Software Defined Network (SDN) wird ein großes Netzwerk dadurch aufgebaut und betrieben, dass die Weiterleitungsentscheidungen (Routing, Switching) dezentraler Netzwerkgeräte von einem zentralen Server aus in Software programmiert. Das SDN ermöglicht Netzadministratoren, das Netz einfacher zu verwalten, weil die Funktionsebenen in virtuelle Services abstrahiert sind. Die Hardware muss also nicht mehr manuell konfiguriert werden. Das wurde immer wichtiger mit dem Aufkommen von Virtualisierung, bei der ein größeres Rechenzentrum in zunehmender Anzahl über das Netz virtuelle Systeme erstellen und konfigurieren muss und zugehörige Firewall-Regeln und IP-Adressen generiert werden müssen. Es gibt etliche Ansätze auch virtuelle Netze (VLANs) zu generieren, aber das führt zu einer hohen Komplexität. SDN-Technik gibt den Netzadministratoren eine programmierbare, zentrale Steuerung des Netzverkehrs, ohne manuell Zugriff auf die einzelnen physischen Netzkomponenten haben zu müssen. SDNs entkoppeln die Control-Plane, die entscheidet, wohin Daten geschickt werden, von der darunter liegenden Data-Plane, welche die Daten zum vorgesehenen Ziel weiterleitet. Leider gibt es keine durchgesetzten Standards für SDH, sodass man sich mit SDHs fast immer an Hersteller bindet.

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Mit der im Mai 2026 veröffentlichten DMARC-Spezifikation RFC 9989 hält die neue np-Richtlinie (Non-Existent Subdomain Policy) Einzug. Sie soll verhindern, dass Angreifer nicht existierende Subdomains für E-Mail-Spoofing missbrauchen. Doch ausgerechnet in Kombination mit DNSSEC funktioniert die neue Funktion nicht immer wie vorgesehen.