Teredo


Teredo ist eine IPv6-Übergangstechnik, die benötigt wird, damit IPv6-Hosts IPv4-Dienste erreichen können und isolierte IPv6-Knoten das IPv6-Internet über IPv4-Netze erreichen können. Der Vorteil von Teredo liegt im Vergleich zu vergleichbaren Protokollen wie 6to4 darin, dass es auch über NAT-Geräte hinweg funktioniert. 6to4 benötigt dagegen eine öffentliche IPv4-Adresse und muss daher auf dem Zugangsrouter umgesetzt werden. Wenn das nicht möglich ist, zum Beispiel weil der Router dies nicht unterstützt, benutzt man Teredo.

Teredo tunnelt IPv6-Pakete, in dem es sie in IPv4-UDP-Pakete kapselt. Die UDP-Pakete werden dann normal über das IPv4-Internet geroutet. Irgendwo auf der Strecke existiert dann wieder ein Teredo-Relay-Server, der die Pakete wieder entpackt und über IPv6 weiterleitet.

Teredo wurde von Christian Huitema von Microsoft entwickelt und als RFC 4380 von der IETF standardisiert. Teredo-Server benutzen den UDP-Port 3544.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Im Test: SQL Sentry von SolarWinds [23.05.2022]

"SQL Sentry" von SolarWinds ist ein Überwachungswerkzeug für Datenbanken auf Basis von Microsoft SQL Server. Das Tool liefert den Administratoren Leistungsdaten des Servers und der überwachten Datenbankinstanzen in einem einzigen Dashboard. Abgesehen davon bringt es auch noch einige weitere nützliche Funktionen mit. Wir haben uns im Testlabor angesehen, wie sich die Lösung in Betrieb nehmen lässt und wie die tägliche Arbeit mit ihr abläuft. [mehr]

Grundlagen

Storage-Virtualisierung [16.06.2021]

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form. [mehr]