Verkehrstheorie

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:

Die Verkehrstheorie, welche auch Warteschlangentheorie genannt wird, ist eine mathematische Theorie, die sich mit Problemen der optimalen Dimensionierung von Telekommunikationsnetzen beschäftigt.

Dabei gilt es, die folgenden Elemente optimal zu gestalten:
  • die Struktur des Netzes, d.h. die Lage der Vermittlungsstellen und ihrer Verbindungsstrecken
  • die Kapazität (Bandbreite) der einzelnen Verbindungsstrecken
  • die Kapazität der Vermittlungsstellen (Anzahl der pro Zeiteinheit vermittelten Leitungen oder Datenpakete)

Optimal bedeutet, dass ein Netzwerk für vorgegebene Leistungskriterien (Verfügbarkeit, Kapazität, Sprachqualität, Latenz) mit minimalen Kosten aufgebaut und betrieben werden kann.

Siehe auch:
Erlang
Verkehrsbelastung
Verkehrswert

Aktuelle Beiträge

Praxisleitfaden: So gelingt die Umsetzung des EU AI Act

Die Vorgaben des EU AI Act werden Unternehmen in der kommenden Zeit intensiv beschäftigen. Neben den administrativen Anforderungen steht vor allem die konkrete technische Umsetzung im Fokus. Der Onlinebeitrag erläutert, welche Maßnahmen zu ergreifen sind: So sollten Unternehmen vor allem mit der Risikoklassifizierung der eingesetzten KI nicht zu lange zögern. Doch auch ein effektives Risikomanagement erfordert ausreichende Vorbereitung und eine gute Kenntnis der eigenen IT-Landschaft.