Web Inject

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Web Injects sind durch Malware vorgenommene Einfügungen an Webseiten, welche den Informationsinhalt oder die Funktion der Seite in betrügerischer Absicht verändern. Die Einfügungen können über Programmierfehler, Bugs in Webservern oder auch durch eine lokalen Virus auf dem Client-Rechner in die Seite gelangen. Bekannt geworden sind zum Beispiel Rücküberweisungstrojaner, welche Bankkunden im Online-Banking angeblich irrtümlich eingegangene Überweisungen anzeigen und im Namen der Bank um eine Rücküberweisung bitten. Nimmt der Kunde die Rücküberweisung vor, muss er später feststellen, dass das Geld nie bei seiner Bank war, sondern er nur betrügerisch zu einer Überweisung genötigt worden ist.

Aktuelle Beiträge

Digitale Signatur per Klick

ONLYOFFICE hat Version 9.3 seiner Office-Suite veröffentlicht und erweitert damit zentrale Funktionen für kollaboratives Arbeiten an Dokumenten. Das Update bringt digitale Signaturen für PDF-Formulare, individuell konfigurierbare KI-Assistenten und eine Mehrseitenansicht für die Textbearbeitung. Außerdem verbessert der Hersteller die Tabellenkalkulation mit einem Solver-Tool und optimiert die Darstellung großer Dateien.

Download der Woche: RackTables

IT-Abteilungen müssen ihre Server, Racks, Netzwerkgeräte und IP-Adressen zuverlässig dokumentieren. In der Praxis geschieht das nicht selten über gemeinsam gepflegte Excel-Tabellen – ein Ansatz, der mit wachsenden Infrastrukturen schnell unübersichtlich wird. Mit dem kostenfreien Open-Source-Tool RackTables steht eine spezialisierte Software bereit, um Inventarisierung und Dokumentation von Rechenzentrums- und Netzwerkressourcen zu verwalten.