XML-Namespace


XML-Namensräume werden benutzt, wenn in einem XML-Dokument mehrere XML-Sprachen gemischt verwendet werden sollen. Es könnte dann passieren, dass in den zwei Sprachen gleich benannte Sprachelemente (z.B. Tags) existieren, für die bei einer gemischten Verwendung nicht mehr festgestellt werden kann, zu welcher der Sprachen sie gehören sollen. Um die Elemente wieder eindeutig zu kennzeichnen, wird am Anfang des Dokumentes eine frei zu definierende, eindeutige Präfix-Zeichenkette an einen Namensraum in Form eines URI gebunden, welche die jeweilige Sprache repräsentiert. Das so definierte Präfix wird dann durch einen Doppelpunkt getrennt vor jedes Sprachelement geschrieben, so dass wieder eindeutig erkannt werden kann, zu welcher Sprache es gehöhrt. Der Mechanismus für XML-Namespaces ist vom W3C erstmalig 1999 als Empfehlung veröffentlicht worden und einschließlich seiner Weiterentwicklungen nach und nach in die Definition verschiedener XML-basierte Sprachen übernommen worden.

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Fachartikel

Führungskräfte für IT-Sicherheit sensibilisieren (2) [10.08.2020]

Zuletzt gaben 29 Prozent der Unternehmen an, in den letzten zwei Jahren Opfer von Angriffen auf ihre IT gewesen zu sein. Zwar reagieren Unternehmen zunehmend mit Firewalls und Co. auf die Bedrohungslage, insgesamt steht es mit der Abwehrbereitschaft aber noch immer nicht zum Besten. Einer der Gründe dafür ist die mangelnde Sensibilität auf C-Level-Ebene. Schließlich nützt es nur wenig, wenn die IT-Abteilung zwar eine realistische Einschätzung der tatsächlichen Bedrohungslage hat, die Führungsebene aber nicht die erforderlichen Ressourcen bereitstellt, um diesen Problemen zu begegnen. Die Artikelserie beschreibt daher Methoden zur Sensibilisierung von Führungskräften. In der zweiten Folge geht es darum, wie Sie WLAN-Schwachstellen aufspüren und demonstrieren. [mehr]

Grundlagen

Pass-the-Hash-Angriffe [23.06.2020]

Mit einer erfolgreichen Pass-the-Hash-Attacke wird ein Angreifer leicht Administrator der Windows-Domäne. Doch weil es technisch sehr schwierig ist, Inhalte des Arbeitsspeichers zu verteidigen, gibt es für die seit mehr als zwei Jahrzehnten bekannte Sicherheitslücke keinen Patch, sondern nur Empfehlungen für eine bessere Organisation der IT. Der ursprünglich sehr aufwendige Pass-the-Hash-Attacke ist heute nur noch eine Sache weniger Klicks. Wir beleuchten die Grundlagen dieses Angriffsvektors. [mehr]