Ruhig schlafen ist nicht genug

Editorial

Liebe Leser,

ein äußerst beliebtes Bild der Werbung für Backup-Produkte zeichnet einen IT-Verantwortlichen, der am Ende eines langen, arbeitsreichen Tags zufrieden nach Hause geht und dort ruhig schläft – weil er sich auf seine Datensicherung verlassen kann. Denn selbst umfangreiche Datenverluste bereiten keine Alpträume mehr, wenn sich der Administrator auf Produkt X oder Y verlässt.

Dies war früher beileibe keine Selbstverständlichkeit, denn oft arbeiteten Backup-Werkzeuge nicht besonders zuverlässig oder der Admin musste sich mit unausgereiften Bordmitteln der Betriebssysteme plagen. Doch die Technik schritt voran, die Tools mit ihnen und mehr und mehr Administratoren verließ die Angst vorm Datenverlust. Zwischenzeitlich ließ sich in Ansammlungen von IT-Verantwortlichen – etwa in Seminaren – noch ein gewisses Panik-Level mit der Frage “Haben Sie Ihr Restore auch schon einmal getestet?” erzeugen, aber auch diese Zeiten sind wohl so gut wie vorbei. Fazit: 2013 raubt das Backup keinem Admin mehr den Schlaf.

Andererseits muss ein Backup heute viel mehr leisten, als nur für erholsamen Schlaf zu sorgen. So zeigte ein Hersteller auf der jüngsten CeBIT ein Backup-Werkzeug, das Daten unterbrechungsfrei und kontinuierlich für 14 Tage sichert. Innerhalb dieses Zeitraums lässt sich jeder Datensatz minutengenau wiederherstellen. Eine hervorragende Technik, die jedoch wiederum ganz neue Anforderungen an die IT stellt, etwa im Bereich der Belastung des LAN mit Backup-Daten. Viele neue Aspekte hat auch die Cloud dem Metier der Datensicherung hinzugefügt. Dabei muss der Administrator jedoch zahlreiche nicht-technische Herausforderungen im Auge behalten, wie unser Beitrag ab Seite 50 zeigt.

Auch ist Backup längst nicht mehr gleich Backup. Ein Fileserver in einem kleinen Unternehmen ist schnell und unkompliziert weggesichert. Doch ein Backup eines virtualisierten Exchange-Servers stellt schon eine komplexere Aufgabe dar und benötigt demzufolge andere Werkzeuge. Bei der Auswahl eines passenden Sicherungshelfers sind heute viel mehr Anforderungen zu beachten als noch vor wenigen Jahren. Wie unterschiedlich Sicherungswerkzeuge für ITInfrastrukturen verschiedener Ausprägungen arbeiten, zeigen unsere vier Tests dieser Ausgabe ab Seite 14.

Sie sehen also: Wir haben einige Infos für Ihre (weiterhin) gute Nachtruhe zusammengestellt. Viel Vergnügen beim Lesen, Ihre Redaktion

John Pardey
Chefredakteur

April 2013 / John Pardey
[Rubrik: Rubriken | Beitragsart: Editorial]

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Ausgabe April 2013 des IT-Administrator von Seite 3 bis 3.

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