Schritt für Schritt

Editorial

Liebe Leser,

es gibt immer was zu tun – das trifft auf ambitionierte Heimwerker ebenso zu wie auf Administratoren. Nicht nur müssen Sie Ihre Systeme am Laufen halten, fortwährend Sicherheitslücken schließen und für die Zukunftsfähigkeit der IT-Landschaft sorgen. Auch gilt es, zahlreiche rechtliche Stolperfallen geschickt zu umgehen. Besonders bei der Nutzung mobiler Endgeräte im Unternehmen vermischen sich private und geschäftliche Daten allzu gern.

Schließlich sollen Mitarbeiter, vor allem auf der Management-Ebene, die gewünschte Flexibilität im Umgang mit ihren liebgewonnenen Spielzeugen genießen. Für den Administrator bedeutet das erst einmal Stress. Und so schieben viele das Thema vor sich her oder sind verzweifelt auf der Suche nach einer passenden organisatorischen und technischen Lösung. Letztere gibt es inzwischen zuhauf. Doch steht deren Implementierung erst am Ende einer ganzen Reihe von Überlegungen.

Zunächst sollte der Administrator die Bedürfnisse der Mitarbeiter mit den unternehmerischen Anforderungen abgleichen. Ohne die Akzeptanz der Nutzer ist jedes Mobile Device-Szenario zum Scheitern verdammt. Sind die Firmengeräte zu stark abgesichert, landen sie in der Schublade. Dürfen Mitarbeiter nur sehr eingeschränkt Unternehmensdaten auf ihren leger verwalteten Smartphones ablegen, sinkt der Nutzerwert für beide Seiten. Die Kombination offene Smartphones und sensible Daten verbietet sich von selbst. Dabei ist auch die Frage zu klären, ob etwa eine Auswahl an Firmengeräten (Choose Your Own Device) oder das Einbinden privater Endgeräte (Bring Your Own Device) sinnvoll ist.

Nun wird es richtig knifflig, denn es wollen die zahlreichen rechtlichen Hürden genommen werden, zum Beispiel: Wie ist der Fernzugriff auf die Devices geregelt, wenn private Daten darauf lagern? Wann darf der Admin ein mobiles Gerät orten? Wie steht es um die Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeiten? Und wer haftet für die Beschädigung privater Geräte im Unternehmenseinsatz? Ohne Betriebsrat und verbindliche Regeln läuft hier gar nichts. Welche organisatorischen und rechtlichen Fragen beim Umgang mit BYOD entstehen und wie sich diese lösen lassen, zeigt unser Autor und IT-Consultant Thomas Gronenwald ab Seite 51. Die technischen Aspekte des Mobile Device Management in Kombination mit dem Client Lifecycle Management erläutert Armin Leinfelder ab Seite 72. Auch haben wir für Sie getestet, wie sich mobile Geräte über die Cloud mit den amagu MDM Portal Services verwalten lassen.

Packen wir’s an! Ihr

Daniel Richey
Stellv. Chefredakteur

August 2013 / Daniel Richey
[Rubrik: Rubriken | Beitragsart: Editorial]

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Ausgabe August 2013 des IT-Administrator von Seite 3 bis 3.

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