Einfach mal die Klappe halten?

Editorial

Liebe Leser,

falls Sie sich ob des Titels dieses Editorials nun schon gefreut haben, dass der geschwätzige Redakteur endlich einmal still bleibt, muss ich Sie enttäuschen. Vielmehr orientiert sich die Überschrift am Schwerpunkt dieser Ausgabe, nämlich Groupware & Messaging. Nach Virtualisierung und Cloud ist das Thema Kommunikation eines der allgegenwärtigsten in der IT und beeinflusst sowohl den Arbeitsalltag des Anwenders als auch des Administrators immens.

Denn nicht wenigen dauert eine E-Mail schon zu lange, weswegen es doch lieber ein Instant Messenger sein muss. Und einigen erscheint sogar eine Videokonferenz angenehmer als ein schnödes Telefonat – auch auf die Gefahr hin, hier hauptsächlich beim Nasebohren beobachtet zu werden. Die Entscheidung über den Sinn solcher Werkzeuge liegt allerdings schon längst nicht mehr im Bereich der IT-Administration, gilt es doch oft nur noch, die Vorgaben aus der Chefetage technisch umzusetzen.

Damit dies auch klappt, finden Sie im September-Heft viele spannende Beiträge rund um das Thema Kommunikation. So etwa hat die Popularität von Dropbox stark zugenommen, kein Administrator möchte jedoch seinen Usern freie Hand beim Datenaustausch über die Cloud geben. Als Konsequenz bietet es sich an, entsprechende eigene Werkzeuge innerhalb des Unternehmens bereitzustellen. Filr von Novell ist solch ein Produkt, das wir uns im Test ab Seite 24 genauer angeschaut haben.

Wer nicht unbedingt alles selber machen möchte, kann sich diverser Anbieter von sicheren Datenräumen bedienen. Unser großer Vergleichstest in Deutschland ansässiger Dienstleister ab Seite 14 zeigt, dass die Unterschiede hier vor allem im Detail liegen. Gewohnt praktisch geben wir uns in unseren Workshops, ab Seite 38 etwa zur Inbetriebnahme von Lync 2013 und dessen Verzahnung mit Exchange. Außerdem werfen wir ab Seite 55 einen tieferen Blick auf die Groupware Tine 2.0, die durchaus als Outlook-Alternative herhalten kann.

Doch sollten wir nicht alle einfach ein bisschen weniger kommunizieren? Die Datenberge damit an allzu rasantem Wachstum hindern? Der NSA weniger Futter liefern? Mehr Zeit für die wesentlichen Dinge haben? Wer als Privatmann schon einmal sein Smartphone verlegt und gemerkt hat, dass es für ein paar Tage erstaunlicherweise auch ohne geht, mag dem vielleicht zustimmen. Im beruflichen Umfeld wird sich das Rad jedoch nicht zurückdrehen lassen, steht effiziente Kommunikation doch am Anfang einer erfolgreichen Zusammenarbeit.

Einen angenehmen Spätsommer wünscht

Lars Nitsch
Redakteur

September 2013 / Lars Nitsch
[Rubrik: Rubriken | Beitragsart: Editorial]

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Ausgabe September 2013 des IT-Administrator von Seite 3 bis 3.

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