Schluss mit teurer Neusoftware

Editorial

Liebe Leser,

unter diesem Motto dürfte die Softwarenutzung der Zukunft stehen. Konnten sich bis vor Kurzem nur wenige Firmen dazu durchringen, "Software as a Service" (SaaS) in Anspruch zu nehmen (laut einer von Microsoft in Auftrag gegebenen TechConsult-Studie aus dem Jahr 2007 gerade einmal neun Prozent der kleineren Firmen), so sollen laut einer Gartner-Prognose im Jahr 2012 bereits eine von drei Firmen ihre Business-Applikationen anmieten, anstatt sie zu kaufen.

Doch wie funktioniert das Ganze eigentlich? Bei der "Software als Dienstleistung" laufen die Programme in der Regel auf den Servern des Anbieters, während die Nutzer im Unternehmen für ihre Arbeit darauf zugreifen. So bietet die Mietsoftware neben der erhöhten Flexibilität auch den Vorteil, dass sie nicht aktualisiert werden muss. Das gehört schließlich zum Service dazu. Und auch die Standortgebundenheit installierter Programme entfällt beim Mietmodell.

Den einzigen Knackpunkt, den nach wie vor viele Unternehmen berechtigterweise sehen, bildet die Tatsache, dass die Programme auf externen Servern des Anbieters laufen. Das erfordert großes Vertrauen in die Verfügbarkeit der Server und auch in die Integrität der Daten auf denselben. So ist es für interessierte Firmen ratsam, sich vorab über die Möglichkeit der Datenverschlüsselung und Backups zu informieren. Und auch bei Mietsoftware sollten Unternehmen die Nutzungsdauer im Auge behalten. Bei langfristig genutzten Programmen können fortlaufende Mietkosten durchaus teurer kommen als einmal gekaufte und installierte Programme. Hier bietet sich die Alternative an, gebrauchte Software zu erwerben. Damit sparen Sie Geld und die Daten bleiben in Ihrem Netzwerk. Worauf Sie bei Mietsoftware achten sollten, zeigen wir Ihnen in unserem Know-how-Beitrag auf Seite 60. Überdenken Sie also ruhig einmal den Software-Einsatz in Ihrem Unternehmen. Es lohnt sich.

Ihr

Daniel Richey

Redakteur IT-Administrator

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April 2008 / Daniel Richey
[Rubrik: Rubriken | Beitragsart: Editorial]

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Ausgabe April 2008 des IT-Administrator von Seite 3 bis 3.

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