Rien ne va plus

Editorial

Liebe Leser,

Stillstand ist etwas, das sich kein Unternehmen leisten kann. An welch seidenem Faden die Funktionsfähigkeit einer Firma hängt, ist allerdings so manchem Verantwortlichen nicht wirklich bewusst. Plötzlich auftretende Krankheitswellen etwa lassen sich dank Leiharbeitern und Überstunden ausgleichen. Und auch eine streikende Maschine in der Produktion wird meist innerhalb kurzer Zeit durch leicht gestresste Fremdmonteure wieder zum Leben erweckt. Doch was ist eigentlich mit der IT?

Eine Vielzahl an Single-Points-of-Failure pflastert den Weg der Daten durch das Unternehmen. Fällt eine Komponente aus, herrscht Stillstand. Vielleicht die Firewall, der Mailserver, ein wichtiger Netzwerkrouter oder der Fileserver? Ein riskantes Glücksspiel. Der Effekt ist am Ende stets derselbe. Dabei sind die Konzepte, um eben solche Ausfälle zu vermeiden, schon lange bekannt: Hochverfügbarkeit in ihren verschiedensten Ausprägungen. Wie viel Ausfall ein Unternehmen dabei schlimmstenfalls am Stück verträgt, muss jede Geschäftsleitung für sich entscheiden. Ob die Buchhaltungsserver nun einen Tag ausfallen dürfen, die Steuerung der Just-in-Time-Produktion jedoch maximal 10 Minuten – Sie als Administrator stehen in der Verantwortung, diese Vorgaben umzusetzen.

Dabei müssen solche HA-Lösungen nicht immer auf teuren und komplexen Herstellerkonzepten basieren. Was Sie im Rechenzentrum auch mit einfacheren Mitteln in der Hand haben, um Ihrem Unternehmen Stillstand und damit eine Katastrophe zu ersparen, erfahren Sie in dieser Ausgabe des IT-Administrators. So testen wir drei HA-Lösungen im Vergleich und zeigen Ihnen, wie Sie einen Cluster mit Windows Server 2008 einrichten und eine hochverfügbare Linux-Firewall in Eigenregie aufsetzen.

Doch selbst wenn das Unternehmen für ein oder zwei Tage auf einen Server verzichten kann, sollte sich kein IT-Verantwortlicher auf der sicheren Seite wähnen. Denn nicht die Hardware ist hier letztlich entscheidend, sondern das, was sich darin befindet. Ein neuer Server lässt sich einkaufen und in Betrieb nehmen. Doch das Backup – das war doch irgendwo im Schrank bei der Buchhaltung. Hand aufs Herz – gibt es in Ihrer IT-Umgebung feste Übungspläne für das regelmäßige Rücksichern von Backup-Daten in die Produktivumgebung?

Ihr

Daniel Richey

Redakteur IT-Administrator

Juni 2008 / Daniel Richey
[Rubrik: Rubriken | Beitragsart: Editorial]

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Ausgabe Juni 2008 des IT-Administrator von Seite 3 bis 3.

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