Microsoft kämpft weiter mit den Folgen der Störung

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Microsoft kämpft weiter mit den Folgen der Störung

03.09.2026 - 11:50
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Die Microsoft-365-Störung, die am 31. August 2026 zahlreiche Nutzer traf, ist offenbar noch nicht vollständig ausgestanden. Ein aktuelles Statusupdate von Microsoft zeigt: Zwar bessert sich die Lage, komplett behoben ist das Problem aber weiterhin nicht.

Die am 31. August 2026 gegen 15:08 Uhr UTC begonnene Störung bei Microsoft 365 zieht sich offenbar länger hin als zunächst gedacht. Laut einem aktuellen Statusupdate von Microsoft ist die Lage zwar spürbar entspannter, eine vollständige Entwarnung gibt es aber noch nicht.

Als vorläufige Ursache nennt Microsoft weiterhin ein Problem in einer zentralen Authentifizierungskonfiguration, die von mehreren Microsoft-365-Diensten genutzt wird. Genau diese Komponente hatte bereits in ersten Meldungen für Verwirrung gesorgt.

Exchange Online: Kernfunktionen erholen sich

Bei Exchange Online meldet Microsoft mittlerweile eine Erholung der wichtigsten Funktionen. Sowohl der grundlegende Mailfluss als auch die Suche laufen laut Telemetriedaten wieder wie gewohnt.

Auch bei Authentifizierung und Protokollverbindungen zeichnet sich Besserung ab, hier spricht Microsoft von einer Erholung der Mehrheit der zuvor betroffenen Szenarien. Zwischenzeitlich hatten Nutzer Probleme, sich über verschiedene Verbindungswege überhaupt anzumelden, Anhänge herunterzuladen oder die Suchfunktion zu nutzen. Auch der Zugriff auf Exchange Web Services und die Raumsuche im Kalender war betroffen.

Weitere Dienste zeitweise beeinträchtigt

Deutlich wird inzwischen, wie breit die Störung tatsächlich gestreut hat. Betroffen waren unter anderem Outlook für iOS und Android mit Verzögerungen beim Senden und Empfangen von Mails, das Microsoft 365 Admin Center mit Anmeldeproblemen sowie Microsoft Purview, wo mittlerweile wieder normaler Zugriff möglich ist.

Auch Microsoft Defender XDR verzeichnete zeitweise Autorisierungsfehler. Bei Microsoft Teams kam es unter anderem zu Problemen bei der Suche, bei der Anzeige des Nutzerstatus sowie beim Erstellen und Bearbeiten von Kanälen.

Zusätzlich waren OneDrive for Business und SharePoint Online betroffen: Nutzer konnten teilweise weder Speicherinformationen noch Suchergebnisse oder zuletzt verwendete Dateien laden. Auch Microsoft 365 Copilot litt unter der Störung, etwa wenn Prompts auf Exchange-Online-Daten zugreifen mussten. Selbst der Universal-Print-Dienst war betroffen, hier scheiterten zeitweise das Erstellen und Abrufen von Druckaufträgen.

Microsoft beobachtet die Lage weiter genau

Nach eigenen Angaben beobachtet Microsoft die Dienste nun weiterhin engmaschig, um eine dauerhafte Stabilität sicherzustellen. Sowohl die Telemetriedaten als auch das Kundenfeedback fielen zuletzt positiv aus.

Parallel dazu laufen laut Unternehmen weitere Maßnahmen, um verbliebene Restauswirkungen zu beheben. Bei Purview etwa sollen verzögert verarbeitete Richtlinientreffer und Warnungen innerhalb der kommenden 24 bis 48 Stunden vollständig nachgeholt werden.