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Weniger Postfach, mehr Kontext
Die mitteldeutsche IT hat ihre browserbasierte Plattform "mIT Office" um Groupware-Funktionen erweitert. Im Mittelpunkt stehen objektbezogene Zusammenarbeit, ein integriertes Aufgabenmanagement mit Ampelsystem sowie eine automatische Verknüpfung von E-Mails, Dateien und Projekten. Ziel ist es, interne Abstimmungen zu vereinfachen und Medienbrüche sowie redundante Datenablagen zu vermeiden.
Kern der neuen Funktionen von "mIT Office" ist eine objektzentrierte Arbeitsweise. E-Mails, Chats, Termine oder Dokumente lassen sich direkt mit Kollegen verknüpfen und im jeweiligen Kontext diskutieren. Ein integriertes Ampelsystem kennzeichnet den Bearbeitungsstatus von Aufgaben und zeigt an, ob Vorgänge noch offen, in Bearbeitung oder bereits erledigt sind. Dadurch soll sich nachvollziehen lassen, wer aktuell an einem Thema arbeitet und wer die Kommunikation nach außen übernimmt.
Darüber hinaus ordnet die Plattform eingehende Informationen automatisch Kontakten zu und kann sie über sogenannte Flexobjekte zusätzlich Projekten oder Vorgängen zuweisen. Statt Dokumente manuell in Ordnern abzulegen, entsteht so eine zentrale Historie zu Kunden oder Projekten, auf die berechtigte Nutzer zugreifen können. Laut Hersteller reduziert dies redundante Datenkopien und erleichtert das Auffinden relevanter Informationen.
Die browserbasierte Plattform integriert zudem E-Mail, Chat, Videokonferenzen, Kalender sowie die gemeinsame Bearbeitung von Office-Dokumenten. Als Editor kommt OnlyOffice zum Einsatz. Über offene Programmierschnittstellen (API) lässt sich die Umgebung außerdem mit Fachanwendungen, Automatisierungswerkzeugen und KI-Diensten verbinden. mIT Office wird nach Angaben des Herstellers in deutschen Rechenzentren betrieben und ist ab sofort erhältlich.