OpenClaw 2.0: Neue Browser-App und Team-Modus

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OpenClaw 2.0: Neue Browser-App und Team-Modus

31.08.2026 - 10:30
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Mit OpenClaw 2.0 veröffentlicht das Open-Source-Projekt sein bislang umfangreichstes Update – vereinfachte Installation, neue Browser-App und erstmals geteilte Sitzungen im Team. Was hinter der fast zweimonatigen Entwicklungspause steckt und was sich für Nutzer konkret ändert.

Der quelloffene KI-Assistent OpenClaw hat sein bislang größtes Update veröffentlicht: Mit OpenClaw 2.0 bündelt das Projekt fast zwei Monate Entwicklungsarbeit in einer einzigen Version. Beteiligt waren nach Angaben der Entwickler 933 Mitwirkende, davon 569 zum ersten Mal, die zusammen mehr als 16.000 Pull Requests eingereicht haben.

Das Update betrifft praktisch jeden Bereich der Software: Installation, Messaging, Speicherfunktionen, Skills, Modelle, Automatisierungen, die Browser- und native Apps, Plugins sowie Sicherheit. Ursprünglich sollte lediglich die Einrichtung vereinfacht und die Browser-Anwendung überarbeitet werden, daraus wurde im Verlauf der Arbeiten jedoch ein Rundumschlag durch das gesamte Projekt.

Warum die Entwicklung fast zwei Monate dauerte

Für OpenClaw-Verhältnisse ist eine derart lange Pause ungewöhnlich. Vor diesem Update erschienen 106 Releases in 230 Tagen, meist im Abstand von nur ein bis zwei Tagen. Laut den Entwicklern wuchs das Team zuletzt so schnell, dass Tempo und Umfang der Arbeit sowohl die technische Basis als auch den bisherigen Release-Prozess überforderten.

Beide Bereiche wurden deshalb parallel überarbeitet, was zusätzliche Zeit kostete. Rund die Hälfte aller jemals in OpenClaw eingeflossenen Pull Requests steckt in diesem einen Release, weshalb sich das Team bewusst Zeit ließ, um weder Neueinsteiger noch bestehende Nutzer mit einem kaputten Update zu überraschen.

Einfacherer Einstieg und überarbeitete Browser-App

Ein zentrales Ziel war eine einfachere Erstinstallation. Neue Nutzer sollen künftig direkt von bereits vorhandenen Voraussetzungen profitieren, etwa bestehenden ChatGPT- oder Claude-Abos, API-Schlüsseln oder lokal installierten Modellen. Ein Großteil der bisherigen Konfiguration entfällt oder wird aus der Ersteinrichtung ausgelagert.

Wer möchte, kann die restliche Einrichtung im Gespräch mit dem eigenen Claw erledigen. Auch die Browser-Anwendung, für viele Nutzer der erste Kontaktpunkt mit OpenClaw, wurde als eigenständige Anwendung neu aufgebaut und öffnet nun direkt in einer laufenden Konversation.

Vom einfachen Workflow zur Zusammenarbeit im Team

Wie nützlich ein Claw wird, hängt laut den Entwicklern stark davon ab, wie weit man ihn einbindet. Ein einfaches Beispiel: Ein Claw überwacht den Posteingang nach E-Mails der Schule und schickt bei wichtigen Terminen wie Hausaufgaben oder anstehenden Aktivitäten eine Nachricht per Telegram. Komplexer wird es, wenn mehrere Quellen zusammenkommen, etwa wenn eine iMessage-Nachfrage nach einem gekauften Gerät automatisch anhand einer E-Mail-Quittung beantwortet wird.

Diese Entwicklung zeigte sich laut den Machern auch im eigenen Team: Je mehr Aufgaben über Claws liefen, desto größer wurde der Wunsch, sie gemeinsam zu bearbeiten oder weiterzugeben. Bislang ließ sich dabei kein zweites Teammitglied einbinden, ohne den bisherigen Kontext zu verlieren. Mit sogenannten Shared Cloud Sessions lässt sich eine laufende Sitzung nun mit anderen teilen oder komplett übergeben, inklusive des bisherigen Gesprächsverlaufs.

Die Entwickler betonen zugleich den Open-Source-Charakter des Projekts. OpenClaw gehöre den Menschen, die es nutzten und weiterentwickelten, heißt es, man verkaufe nichts und binde niemanden an einen bestimmten Anbieter oder ein bestimmtes Modell.

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