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SSD-Zustand zentral auswerten
Herstellertools liefern zwar detaillierte Angaben zu ihren eigenen Laufwerken, helfen bei gemischten SSD-Beständen aber nur bedingt weiter. S-IT SSD-Check liest SATA- und NVMe-Datenträger verschiedener Anbieter unter einer gemeinsamen Oberfläche aus, bewertet zentrale SMART-Werte und erstellt auf Wunsch einen HTML-Bericht – wahlweise als portable Windows-Anwendung oder mit Setup.
S-IT SSD-Check erkennt interne und extern angeschlossene SSDs und zeigt unter anderem Modell, Hersteller, Firmware, Schnittstelle, Kapazität und Temperatur an. Unterstützt werden SATA-SSDs, M.2-Laufwerke mit SATA-Anbindung und NVMe-SSDs. Auch der Zugriff über USB-Adapter oder Dockingstationen ist möglich, sofern diese SMART-Befehle an den Datenträger weiterreichen.
Für die Auswertung greift das Werkzeug auf Smartmontools beziehungsweise smartctl zurück. Je nach Laufwerk liest es Werte wie Betriebsstunden, Einschaltvorgänge, geschriebenes Datenvolumen, Reserveblöcke, Medienfehler oder Übertragungsfehler aus. Daraus erstellt es eine Zustandsbewertung und stellt Auffälligkeiten über ein Ampelsystem dar.
Praktisch ist der HTML-Export, mit dem sich Prüfergebnisse dokumentieren und weitergeben lassen. Ein integrierter Geschwindigkeitstest ergänzt die Zustandsanzeige um Messwerte für Lesen und sequenzielles Schreiben. Die Ergebnisse hängen allerdings davon ab, welche Daten Laufwerk, Controller und Adapter bereitstellen. Eine unauffällige Bewertung schließt einen späteren Ausfall daher nicht aus und ersetzt kein aktuelles Backup.