Storage-Management-Tools – Ordnung schaffen

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Storage-Management-Tools – Ordnung schaffen

05.09.2025 - 09:01
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Daten sind das Rückgrat heutiger Firmen – doch ohne eine zuverlässige Speicherüberwachung kann jede Storage-Umgebung zum Risiko werden. Ob Performance- einbruch, Ausfall oder Sicherheitslücke: Wer die Kontrolle über seine Daten verliert, riskiert Produktionsstopps und Complianceverstöße. Wir zeigen, welche Tools Sie beim Storage-Monitoring effektiv unterstützen.

Unternehmen verarbeiten heute mehr Daten denn je – und sind auf deren Verfügbarkeit angewiesen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Storage-Management-Tools helfen Ihnen dabei, diese wachsenden Datenmengen effizient zu verwalten. Sie optimieren Übertragungsgeschwindigkeiten, beugen Datenverlusten vor und unterstützen Sie bei der Einhaltung von Compliancevorgaben. Zudem können Sie damit sämtliche Netzwerkspeicher zentral über eine Oberfläche steuern.

Eine strukturierte Datenorganisation steigert die Performance beim Laden und Abrufen deutlich – ein entscheidender Vorteil, wenn Datenvolumen und Zugriffe zunehmen. Gleichzeitig helfen die Tools, Datenverluste zu vermeiden und im Ernstfall – etwa bei Systemausfällen oder Cyberangriffen – geschäftskritische Informationen schnell wiederherzustellen. Sie sorgen außerdem dafür, dass Sie regulatorische Anforderungen erfüllen, insbesondere in sensiblen Bereichen wie Gesundheitswesen, Finanzsektor oder Rechtswesen.

Der Markt bietet eine Vielzahl von Produkten. Nachfolgend stellen wir einige zentrale Tools vor.

ManageEngine OpManager

Mit OpManager bietet ManageEngine ein Tool zur Netzwerküberwachung, das speziell auf Performance, Fehlererkennung in Echtzeit, Fehlerbehebung und Vermeidung von Ausfallzeiten ausgelegt ist. Die Software unterstützt heterogene IT-Umgebungen und lässt sich flexibel skalieren. Zu den zentralen Funktionen zählen:

  • Workflow-Automatisierung
  • Netzwerk-Konfigurationsmanagement
  • Überwachung von Servern und virtuellen Umgebungen
  • Automatisierte Layer-2-Topologiekarten
  • Netzwerk-Traffic-Analyse

OpManager hat vor allen Dingen Multi-Vendor-Umgebungen im Fokus und bringt hierfür entsprechende Überwachungstechnologien mit. IT-Teams erhalten dabei individuell konfigurierbare Warnmeldungen, Livedashboards und Diagramme, die wichtige Kennzahlen wie Paketverluste und Fehler sichtbar machen. Das Tool erkennt und behebt Probleme mithilfe schwellenwertbasierter Alarme. Für jede Leistungsmetrik können Sie mehrere Grenzwerte und Benachrichtigungen festlegen. Ergänzt wird das durch schnelle Reaktionen auf Syslog- und Trap-Nachrichten.

OpManager ist in wenigen Minuten einsatzbereit und bietet über 100 integrierte Berichte, die Sie individuell anpassen, planen und exportieren können. Die Software eignet sich für Unternehmen, die eine zentrale Plattform zur Überwachung von Netzwerk, Speicher und Servern suchen. Eine kostenlose 30-Tage-Testversion steht zum Download bereit. Einziger Nachteil: Der Fokus liegt stärker auf der Netzwerküberwachung, während die Speicherkontrolle etwas in den Hintergrund tritt.

Bild 1: ManageEngine OpManager
Bild 1: ManageEngine OpManager
 

Site24x7 Network Monitoring

Bei Site24x7 handelt es sich um ein skalierbares, cloudbasiertes Werkzeug, mit dem Sie Speichergeräte verschiedenster Hersteller zentral in einem Dashboard überwachen. Das vereinfacht die Verwaltung deutlich, da Sie nicht mehr zwischen mehreren Anwendungen wechseln müssen, um unterschiedliche Systeme im Blick zu behalten. Die Plattform nutzt SNMP, um Daten direkt von den Geräten zu erfassen – eine zusätzliche Softwareinstallation ist nicht erforderlich.

Die zentrale Oberfläche erlaubt die durchgehende Überwachung von NAS-Systemen, Bandbibliotheken, RAID-Komponenten, SAN-Switches und weiteren Speicherkomponenten. Ergänzt wird dies durch flexible Analysefunktionen, anpassbare Warnmeldungen sowie individuell konfigurierbare Dashboards, mit denen Sie in Echtzeit auf relevante Kennzahlen und Zustände zugreifen.

Ein besonderes Merkmal von Site24x7 ist die Visualisierung der Speicherumgebung in Kombination mit Echtzeitbenachrichtigungen. Sobald ein Problem erkannt wird, sendet das System umgehend Trap-Nachrichten oder Warnmeldungen. Dabei lassen sich sowohl interne als auch externe Netzwerke überwachen – entweder über festgelegte IP-Bereiche oder mittels CIDR-Notation.

Das Tool erfasst zentrale Leistungsindikatoren wie Datenverkehr, Bandbreite, Fehler, Paketverluste und verworfene Datenpakete. Darüber hinaus unterstützt es eine Vielzahl internetbasierter Netzwerkdienste, darunter HTTP, HTTPS, SMTP, TCP, IMAP, SSL, Ping, FTP, SFTP und DNS. Auch das aktuelle Nutzungsverhalten und typische Zugriffsmuster lassen sich analysieren – hilfreich bei der Früherkennung von Engpässen und Ausfällen.

Site24x7 eignet sich für Unternehmen jeder Größe. Auch kleinere IT-Teams profitieren von der Möglichkeit, ihre Speicherinfrastruktur zentral und vorausschauend zu überwachen. Einziger Nachteil: Die Benutzeroberfläche erfordert eine gewisse Einarbeitung.

AppDynamics Server Performance Monitor

Mit dem AppDynamics Server Performance Monitor, der jetzt Teil des Splunk-Portfolios ist, überwachen Sie Ihre Infrastruktur zentral aus der Cloud. Die Plattform erfasst umfassende Metriken zu Anwendungen, Benutzererfahrung, Datenbanken und Servern. Dabei wählen Sie gezielt die für Ihre Umgebung relevanten Kennzahlen aus und ordnen sie übersichtlich in tabellarischen Ansichten ein. Das erleichtert die kontinuierliche Beobachtung kritischer Indikatoren.

Das System überwacht den Aktivitätsstatus aller Anwendungen und zugehörigen Tiers. Eine Anwendung gilt als aktiv, sobald einer ihrer Tiers läuft. Darüber hinaus erkennt das Tool Fehler und liefert Echtzeitdaten zur Speichernutzung sowie zum aktuellen Ressourcenverbrauch – ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung kostspieliger Performanceprobleme.

Im Fokus stehen Funktionen wie die automatische Erkennung, Kategorisierung und Visualisierung kritischer Services und Systemkomponenten. Zudem ermöglichen Integrationen mit ServiceNow, PagerDuty und Jira unmittelbare Warnmeldungen bei Ausfällen oder Abweichungen. Umfangreiche Diagnosefunktionen helfen Ihnen dabei, Ursachen von Störungen schnell einzugrenzen.

AppDynamics eignet sich besonders für Unternehmen, die mehr als nur klassische Server- oder Speicherüberwachung benötigen. Wer auch Anwendungen und geschäftskritische Dienste im Blick behalten möchte, profitiert von der engen Verzahnung der Messdaten. Die erwähnten Schnittstellen zu etablierten ITSM-Plattformen sorgen für effiziente Alarmierung und Ticketverarbeitung im Ernstfall.

Die Plattform liefert Ihnen präzise Auswertungen zur Serverauslastung in Echtzeit. So erkennen Sie kritische Zustände unmittelbar – ohne erst auf nachgelagerte Warnmeldungen warten zu müssen. Eine anwendungszentrierte Sichtweise auf die Serverlandschaft erleichtert es, Leistungsprobleme im Zusammenhang mit konkreten Geschäftstransaktionen einzugrenzen. Die korrelierte Darstellung relevanter Anwendungsmetriken ermöglicht eine zügige Ursachenanalyse.

Individuell konfigurierbare Dashboards zeigen zentrale Systemkennzahlen wie CPU-Last, Speicherauslastung, Netzwerkdurchsatz oder I/O-Leistung. Machine-Learning-Algorithmen analysieren dabei das Normalverhalten und schlagen Alarm bei auffälligen Abweichungen. Auf diese Weise lassen sich Probleme nicht nur frühzeitig erkennen, sondern häufig sogar verhindern.

Ein Nachteil: Umfangreiche synthetische Tests erfordern mehrere Agenten, was Einrichtung und Betrieb aufwendiger gestalten kann. Zudem setzen viele Installationen erhöhte Systemberechtigungen voraus – ein möglicher Risikofaktor für sicherheitskritische Umgebungen. AppDynamics gehört außerdem nicht zu den günstigsten Produkten am Markt. Wer jedoch gut verhandelt, kann im Rahmen der Lizenzmodelle womöglich Einsparpotenziale nutzen. Eine kostenlose 15-Tage-Testversion steht zum Download bereit.

Bild 2: Methodik zur Toolauswahl
Bild 2: Methodik zur Toolauswahl
 

Nagios

Nagios zählt zu den bekanntesten Open-Source-Werkzeugen für das Infrastrukturmonitoring. Die Software bietet umfassende Überwachungsfunktionen für Speichersysteme – etwa für Verzeichnisgrößen, Festplattenauslastung, Dateianzahl, -größe oder -präsenz. Sie erkennen damit Speicherprobleme frühzeitig, reduzieren ungeplante Ausfallzeiten und können Systemupgrades gezielt planen. Auch fehlgeschlagene Batch-Jobs lassen sich zuverlässig identifizieren.

Ein wesentlicher Vorteil von Nagios liegt in seiner Offenheit und hohen Anpassbarkeit. Sie passen das System an Ihre Umgebung an und überwachen nicht nur Speicher, sondern auch Server, Anwendungen, Netzwerkgeräte und weitere Infrastrukturelemente. Die Software läuft unter Windows, Linux, macOS und wird durch mobile Apps für iOS und Android ergänzt.

Für ressourcenbeschränkte Umgebungen empfiehlt sich die kompakte Variante Nagios Core. Sie bietet effiziente Alarmfunktionen, Echtzeitberichte sowie visuelle Auswertungen und ermöglicht so ein vorausschauendes Ressourcenmanagement. Wer zusätzliche Funktionen benötigt, greift zu Nagios XI, das auf Core aufbaut und ein zentrales Monitoring von Anwendungen, Services und Netzwerken bereitstellt. Diese Variante ist in den Editionen Standard und Enterprise erhältlich – letztere eignet sich besonders für größere Infrastrukturen mit hohem Integrationsbedarf.

Allerdings bringt Nagios auch Herausforderungen mit sich. Die Einrichtung ist komplex, zeitaufwändig und setzt tiefes technisches Verständnis voraus. Im Vergleich zu anderen Monitoringtools gilt die Benutzeroberfläche als wenig intuitiv, was die Lernkurve zusätzlich erhöht. Trotz des Open-Source-Charakters entstehen unter Umständen Kosten für Integration, Wartung und Anpassung. Zudem gilt die Skalierbarkeit als begrenzt – und die Offenheit des Codes kann sicherheitskritische Prüfprozesse erschweren. Nagios lässt sich jedoch flexibel bereitstellen – ob lokal, als SaaS-Modell, in der Cloud oder webbasiert.

PowerAdmin Storage Monitor

Der PowerAdmin Storage Monitor konzentriert sich ganz auf das, was sein Name verspricht: effizientes und schlankes Speichermonitoring. Im Gegensatz zu vielen funktionsüberladenen Plattformen punktet das Werkzeug durch einfache Bedienbarkeit und zielgerichtete Funktionalität. Sie legen Schwellenwerte für Warnmeldungen fest und überwachen Benutzerkontingente, Verzeichnisse, spezifische Dateigrößen sowie Änderungen im Dateisystem. Zusätzlich unterstützt ein integrierter Analysator die Erstellung von Berichten, während das Livetracking auch mehrere Standorte gleichzeitig abdeckt.

PowerAdmin richtet sich an IT-Teams, die eine schnelle, zuverlässige und kostengünstige Überwachung ihrer Speicherressourcen benötigen – ohne unnötigen Overhead. Die Installation gelingt innerhalb weniger Minuten: Sie verweisen das Tool einfach auf ein Zielvolume, starten die Indexierung und erhalten unmittelbar verwertbare Ergebnisse. Das Preis-Leistungs-Verhältnis fällt dabei besonders für kleine und mittlere Unternehmen attraktiv aus.

Neben klassischen Monitoringfunktionen erkennt das Tool auch ungewöhnliche Änderungen an Dateien und Verzeichnissen – ein wertvoller Hinweis auf mögliche Angriffsversuche. Die Software erlaubt außerdem die automatische Erstellung und zeitgesteuerte Zustellung von Berichten, die sich wahlweise direkt in der Webkonsole oder via HTTP anzeigen lassen.

Ein Nachteil: Die Integration in bestehende Überwachungssysteme ist nicht vorgesehen – PowerAdmin arbeitet isoliert. Dafür erhalten Sie mit dem Kaufpreis ein Jahr Support und Wartung. Eine 30-tägige Testversion steht zum Download bereit.

Bild 3: PowerAdmin Storage Monitor
Bild 3: PowerAdmin Storage Monitor
 

SolarWinds Storage Resource Monitor

Der SolarWinds Storage Resource Monitor richtet sich an IT-Teams, die Speicher-infrastrukturen verschiedener Hersteller zentral überwachen möchten – insbesondere im Rechenzentrum. Die Software ermöglicht eine durchgängige Ende-zu-Ende-Überwachung samt Kapazitätsprognose. Unterstützt werden zahlreiche Speicher-Arrays, darunter Systeme von Dell EMC, NetApp, HPE, Hitachi und Pure Storage. Echtzeitmonitoring, Warnmeldungen und umfassende Berichtsoptionen helfen Ihnen dabei, Engpässe und Performanceprobleme frühzeitig zu erkennen und gezielt zu beheben.

Zum Funktionsumfang zählen mehr als 1200 vordefinierte Templates für die Anwendungsüberwachung, ein zentrales Asset-Management sowie eine automatisierte Erkennung von Applikationen und Infrastrukturkomponenten. Technische Basis bildet die modulare Orion-Plattform von SolarWinds, die zahlreiche weitere Verwaltungs- und Analysefunktionen bereitstellt.

Ein zentrales Plus des SRM ist die enge Verzahnung mit anderen Komponenten der SolarWinds-Familie, etwa dem Server & Application Monitor (SAM). Über das AppStack-Interface erhalten Sie so einen konsolidierten Blick auf Ihre gesamte IT-Landschaft. Mehr als 40 herstellerunabhängige Widgets stehen zur Visualisierung aktueller und historischer Messdaten bereit. Dashboards und NOC-Ansichten lassen sich flexibel an individuelle Anforderungen anpassen.

Allerdings bringt das Produkt auch Einschränkungen mit sich. Virtuelle Festplatten deckt SRM nicht ab – dafür ist ein separates Virtualisierungsmonitoring erforderlich. Zudem fehlt die Unterstützung für XtremIO-Storage-Systeme, was eine zusätzliche Überwachungslösung für diesen Speichertyp nötig macht.

SRM empfiehlt sich vor allem für mittlere und große Unternehmen, die komplexe Speicherlandschaften mit Systemen verschiedener Hersteller verwalten. Systemadministratoren und IT-Verantwortliche profitieren besonders dann, wenn sie ein einheitliches Dashboard für physische und virtuelle Speicher benötigen und gleichzeitig auf bestehende Monitoringwerkzeuge der SolarWinds-Plattform zurückgreifen möchten. Eine kostenlose 30-Tage-Testversion steht bereit.

eG Enterprise

Mit eG Enterprise überwachen Sie Ihre gesamte IT-Performance – vom Anwendungscode bis zur User Experience, vom Rechenzentrum bis zur Cloud. Die Software unterstützt physische, virtuelle, Cloud- und Container-Umgebungen und hilft Ihnen, Performanceprobleme schnell zu identifizieren und zu beheben. Zu den zentralen Funktionen zählen:

  • Monitoringmodelle für über 500 Anwendungen, Plattformen und Infrastrukturgeräte
  • Performance-Optimierung, Kapazitätsplanung und Infrastrukturdimensionierung mit KI und maschinellem Lernen
  • Unterstützung für Cloud-, Hybrid-Cloud-, Virtualisierungs- und On-Premises-Umgebungen
  • Erfassung und Korrelation von Metriken, Ereignisprotokollen, SNMP-Traps, Datenflussdaten und weiteren Informationen aus heterogenen IT-Landschaften

Mit dem ganzheitlichen Monitoringansatz stellen Sie die Performance geschäftskritischer Anwendungen und IT-Services sicher. Die Software deckt digitale Arbeitsplätze, Anwendungsleistungsmanagement, Infrastrukturüberwachung, Hybrid-Cloud-Monitoring und die Analyse der Endnutzererfahrung ab. Sie erhalten umfassende Einblicke in Anwendungen, Geschäftstransaktionen, Datenbanken, Server, Hypervisoren, virtuelle Desktops, Speicher- und Netzwerkkomponenten. Darüber hinaus verknüpfen Sie Clouddienste direkt mit der Serviceverfügbarkeit und der Geschäftsproduktivität.

eG Enterprise unterstützt verschiedene Bereitstellungsmodelle – lokal, als SaaS, webbasiert oder in der Cloud. Die Software ist mit zahlreichen Betriebssystemen kompatibel, darunter Windows, Linux, IBM AIX, HP-UX, Oracle Linux, Solaris, CentOS, FreeBSD, Tru64 und openSUSE. Für den mobilen Zugriff stehen Clients für iOS, Android und Windows Phone bereit.

Das GUI gilt als wenig benutzerfreundlich, und die Konfiguration im Backend erfordert Aufwand. Es fehlt die Unterstützung für OpenShift-Container – ein Nachteil für Unternehmen, die Dienste auf diese Plattform migrieren möchten. Zudem kritisieren Anwender die hohen Lizenzkosten. Gerade kleine und mittlere Unternehmen würden von flexibleren Preismodellen profitieren. Ein 30-tägiger Testzeitraum steht kostenfrei zur Verfügung.

StorageGuard

StorageGuard schützt Speicher- und Backupsysteme, indem es Fehlkonfigurationen sowie sicherheitsrelevante Risiken automatisch erkennt und behebt. Sie stellen damit sicher, dass Ihre Speicherumgebungen gängigen Sicherheitsanforderungen und Branchenstandards entsprechen. Der Funktionsumfang umfasst:

  • Unterstützung zahlreicher Speichertechnologien wie Arrays, SANs, Datenschutz-Appliances, Speichervirtualisierung, Managementsoftware und Plug-ins
  • Übersichtliches Dashboard mit Anzeige laufender Prozesse, aktuellen Vorfällen und Aktivitätsverlauf
  • Umfassende Best-Practice-Prüfungen für Ransomware-Schutz und Nachweis der Audit-Konformität nach CIS Controls, NIST, ISO, PCI oder NERC CIP

Sie überprüfen mit StorageGuard, ob Ihre Speicher- und Backupsysteme sicher konfiguriert und gegen Angriffe gehärtet sind. Die Software erkennt Schwachstellen in Hunderten Systemen führender Anbieter – darunter Dell, NetApp, Hitachi Vantara, Pure, Commvault, HPE, Cisco, IBM, VMware, AWS und Azure. Sie stellt außerdem sicher, dass Anti-Ransomware-Funktionen aktiviert und korrekt konfiguriert sind – inklusive Schutz von Snapshots, Replikaten, Images und Backupsets für die Wiederherstellung nach Angriffen.

IT-Sicherheitsberater, MSSPs und Anbieter von Risikoanalysen setzen StorageGuard on-Demand ein, um Kundenumgebungen zu prüfen und fundierte Bewertungen der Speicher- und Backupsicherheit abzugeben. Das Tool erstellt konkrete Ergebnisberichte mit Empfehlungen zur Behebung entdeckter Schwachstellen. Damit ergänzt es bestehende Sicherheitsmaßnahmen um einen Bereich, den klassische Scanwerkzeuge oft ausklammern.

Die Nutzerbasis ist derzeit noch klein, und ein API für die Integration in andere Systeme fehlt. Dadurch ist die Anbindung an bestehende Tools eingeschränkt. Eine kostenlose Demoversion hilft Ihnen, den Sicherheitsstatus Ihrer Speicher- und Backup-infrastruktur vorab zu evaluieren.

Fazit

Bei der Vielzahl an verfügbaren Werkzeugen zur Speicherüberwachung stellt sich die Frage, welches den eigenen Anforderungen am besten entspricht. Die in diesem Beitrag vorgestellten Tools helfen Ihnen dabei, Speicherressourcen zu skalieren und die Performance Ihrer Infrastruktur zu verbessern. Viele der Produkte bieten benutzerfreundliche Oberflächen und decken zentrale Funktionen wie Geräteüberwachung, Leistungsverfolgung, Datenkomprimierung, Archivierung und Backup ab.

Zu den besonders leistungsstarken Vertretern zählen unter anderem ManageEngine OpManager, Site24x7 und PowerAdmin Storage Monitor. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass das gewählte Werkzeug Ihre spezifische Speicherarchitektur unterstützt – ganz gleich, ob es sich um eine heterogene Umgebung mit verschiedenen Anbietern oder um ein einheitliches Speichersystem handelt. Nur so lässt sich das volle Potenzial moderner Monitoringtechnologien ausschöpfen. (dr)

Lesen Sie hier unseren praktischen Admin-Leitfaden zum Storage-Management 2025!