Münchner Stadtrat setzt erneut auf Open Source
Rund neun Jahre nach dem offiziellen Aus des Linux-Projekts LiMux und fünf Jahre nach der ersten politischen Rückkehr zu Open Source treibt die Stadt München ihre Strategie für digitale Souveränität inzwischen deutlich konkreter voran. Während der spektakuläre Wechsel zurück zu Microsoft-Produkten im Jahr 2017 vielerorts als Scheitern von LiMux interpretiert wurde, verfolgt die bayerische Landeshauptstadt heute einen pragmatischeren Ansatz: Open Source soll überall dort eingesetzt werden, wo es technisch, organisatorisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.