Digitale Souveränität

Souveränität auf dem Prüfstand

Digitale Souveränität steht bei vielen Unternehmen angesichts regulatorischer Vorgaben und geopolitischer Spannungen weit oben auf der Agenda. Doch wie unabhängig ist die eigene IT-Infrastruktur tatsächlich? Red Hat stellt mit dem "Digital Sovereignty Readiness Assessment Tool" ein Onlinewerkzeug vor, das den Reifegrad der digitalen Souveränität ermitteln und konkrete Handlungsempfehlungen liefern soll.

Infomaniak rüstet Public Cloud auf

Der Cloudanbieter Infomaniak erweitert seine souveräne Public Cloud um ein Portfolio an Managed-Cloud-Services und adressiert damit gezielt Unternehmen, die bestehende Workloads von AWS oder Azure migrieren möchten. Neu im Angebot sind unter anderem Managed Kubernetes, Managed Datenbanken, GPU-Instanzen sowie integrierte KI-Services. Die gesamte Plattform wird in der Schweiz entwickelt und betrieben.

IAM und digitale Souveränität

Die Produktstrategie geschlossener Cloud-Stacks führt zur Abhängigkeit von wenigen Technologiekonzernen. Spätestens seit der US-Politik unter Trump wird diese Entwicklung in Europa mit Sorge gesehen. Unser Fachartikel beschreibt, worauf Organisationen beim Aufbau eigener Infrastrukturen achten sollten. Zentrale Bausteine sind standardisierte, offene Schnittstellen, uneingeschränkter Zugriff auf gespeicherte Daten sowie Kontrolle über die Nutzeridentitäten.

Gütesiegel für IT aus Europa

Angesichts wachsender internationaler Spannungen und technologischer Abhängigkeiten fordern immer mehr Akteure in Politik und Wirtschaft eine stärkere technologische Eigenständigkeit Europas. Eine neue Initiative will nun konkrete Schritte unternehmen: Mitte Mai wurde der "Verein zur Förderung von IT aus Europa" (ITE) gegründet. Sein Ziel ist es, die digitale Souveränität zu erhöhen und regionale Entwicklung, Fertigung und Dienstleistungen zu stärken.