Digitale Souveränität

Mecklenburg-Vorpommern setzt auf Open Source

Mecklenburg-Vorpommern treibt den Umbau seiner IT-Landschaft voran und hat eine selbst betriebene Nextcloud-Plattform für die Zusammenarbeit in der Landesverwaltung eingeführt. Die Open-Source-Software ersetzt schrittweise Microsoft SharePoint und wird vom landeseigenen IT-Dienstleister betrieben. Perspektivisch soll die Plattform mehr als 50.000 Beschäftigten zur Verfügung stehen.

Münchner Stadtrat setzt erneut auf Open Source

Rund neun Jahre nach dem offiziellen Aus des Linux-Projekts LiMux und fünf Jahre nach der ersten politischen Rückkehr zu Open Source treibt die Stadt München ihre Strategie für digitale Souveränität inzwischen deutlich konkreter voran. Während der spektakuläre Wechsel zurück zu Microsoft-Produkten im Jahr 2017 vielerorts als Scheitern von LiMux interpretiert wurde, verfolgt die bayerische Landeshauptstadt heute einen pragmatischeren Ansatz: Open Source soll überall dort eingesetzt werden, wo es technisch, organisatorisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Souveränität auf dem Prüfstand

Digitale Souveränität steht bei vielen Unternehmen angesichts regulatorischer Vorgaben und geopolitischer Spannungen weit oben auf der Agenda. Doch wie unabhängig ist die eigene IT-Infrastruktur tatsächlich? Red Hat stellt mit dem "Digital Sovereignty Readiness Assessment Tool" ein Onlinewerkzeug vor, das den Reifegrad der digitalen Souveränität ermitteln und konkrete Handlungsempfehlungen liefern soll.

Infomaniak rüstet Public Cloud auf

Der Cloudanbieter Infomaniak erweitert seine souveräne Public Cloud um ein Portfolio an Managed-Cloud-Services und adressiert damit gezielt Unternehmen, die bestehende Workloads von AWS oder Azure migrieren möchten. Neu im Angebot sind unter anderem Managed Kubernetes, Managed Datenbanken, GPU-Instanzen sowie integrierte KI-Services. Die gesamte Plattform wird in der Schweiz entwickelt und betrieben.

IAM und digitale Souveränität

Die Produktstrategie geschlossener Cloud-Stacks führt zur Abhängigkeit von wenigen Technologiekonzernen. Spätestens seit der US-Politik unter Trump wird diese Entwicklung in Europa mit Sorge gesehen. Unser Fachartikel beschreibt, worauf Organisationen beim Aufbau eigener Infrastrukturen achten sollten. Zentrale Bausteine sind standardisierte, offene Schnittstellen, uneingeschränkter Zugriff auf gespeicherte Daten sowie Kontrolle über die Nutzeridentitäten.