IT-Compliance

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IT-Compliance umfasst die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, regulatorischer Standards und interner Richtlinien innerhalb der IT-Infrastruktur. In Zeiten zunehmender Regulierung, wie etwa durch die NIS2-Richtlinie oder die DSGVO, ist die rechtskonforme Gestaltung von IT-Prozessen für Unternehmen jeder Größe verpflichtend. Für Administratoren bedeutet Compliance vor allem die technische Umsetzung von Kontrollmechanismen, Dokumentationspflichten und die Gewährleistung von Datensicherheit.

Im Fokus stehen dabei die Revisionssicherheit von Systemen sowie ein systematisches Risikomanagement. Durch standardisierte Audits, automatisiertes Logging und ein lückenloses Asset-Management stellen IT-Verantwortliche sicher, dass alle Systeme den geforderten Sicherheitsniveaus entsprechen. Dies schützt das Unternehmen nicht nur vor rechtlichen Konsequenzen und empfindlichen Bußgeldern, sondern stärkt auch die Position bei Zertifizierungen wie der ISO 27001.

In der täglichen Praxis rücken zudem GRC-Tools (Governance, Risk & Compliance) und automatisierte Compliance-Dashboards in den Mittelpunkt des Interesses. Administratoren müssen sicherstellen, dass Zugriffsrechte im Rahmen von User Access Reviews regelmäßig überprüft und sicherheitsrelevante Ereignisse in einem SIEM-System manipulationssicher korreliert werden. Eine moderne Compliance-Strategie verknüpft technische Konfigurationen direkt mit den rechtlichen Anforderungen, um bei einer Audit-Prüfung oder einem Versicherungsfall jederzeit voll aussagekräftig zu sein.

Privacy-by-Design in der Videoanalyse

KI-basierte Videoanalysen können Städte sicherer, intelligenter und effizienter machen – werfen aber zugleich sensible Datenschutzfragen auf. Entscheidend ist daher ein konsequenter Aufbau nach dem Prinzip "Privacy-by-Design". Der Onlinebeitrag zeigt, wie sich Datenschutz technisch in Video-Managementsysteme integrieren lässt und wie Anonymisierung bereits an der Datenquelle umgesetzt werden kann.

Vertrags- und Lizenzmanagement verzahnen

Software-Asset-Management steht und fällt mit der Datenqualität. SAM-Tools zeigen, welche Software installiert ist. Aber ohne verlässliche Vertragsdaten fehlt die kaufmännische Gegenseite. Das Problem: Viele DMS-Systeme liefern nur unvollständige Exporte, fehlende Mengenangaben und unvollständig gepflegte Fristen. Der Artikel zeigt, wie Administratoren ihre Vertragsdaten so aufbereiten, dass ein SAM-Abgleich möglich wird.

Revisionssichere Speichersysteme im Gesundheitswesen

Das Gesundheitswesen ist einem immensen Digitalisierungsdruck ausgesetzt und muss zugleich die Daten von Patienten bestmöglich schützen. Vor dieser Herausforderung steht auch das Klinikum Werra-Meißner, das jährlich rund 60.000 Patienten versorgt. Seit über zehn Jahren sichern nun spezielle Werkzeuge für revisionssichere Archivierung und Backup aus Deutschland sensible Daten und begleiten den stetigen technologischen Wandel.

Cyber Resilience Act: Auf Kurs im regulatorischen Nebel

Der Cyber Resilience Act soll die Sicherheit digitaler Produkte in der EU vereinheitlichen. Doch viele Details der neuen Verordnung sind noch unklar, die zugehörigen Standards teils erst in Arbeit. Trotzdem drängt die Zeit: Ab 2026 greifen erste Meldepflichten, ab Ende 2027 müssen alle Vorgaben erfüllt sein. Unternehmen sollten sich frühzeitig auf die Umsetzung vorbereiten.

Regulatorische Anforderungen von NIS-2 und DORA

Mit NIS-2 und DORA erhöht sich der Regulierungsdruck vonseiten der Europäischen Union weiter: Beide Regularien zielen darauf ab, Cyberresilienz und Betriebsstabilität zu verbessern – NIS-2 sektorübergreifend, DORA spezifisch für Finanzunternehmen und deren IKT-Dienstleister. Organisationen können den umfangreichen gesetzlichen Vorgaben aber gerecht werden – unser Fachartikel nennt fünf zentrale Anforderungen.

NIS-2 verlangt mehr: So sichern Sie OT und IoT richtig ab

Mit der NIS-2-Richtlinie verschärfen sich die Anforderungen an Cybersicherheit in kritischen Infrastrukturen – besonders in industriellen und IoT-basierten Systemen. Markus Bauer, Technology Evangelist bei Acronis, warnt im Interview vor neuen Angriffsmustern wie KI-generierten Phishing-Kampagnen und gezielten Attacken auf Backupsysteme.

Zertifizierte Technologie: Der Vorteil geprüfter Standards

Die Integration hybrider Arbeitsmodelle stellt viele Organisationen vor Herausforderungen – insbesondere bei der Auswahl und Implementierung geeigneter Technologien für die digitale Zusammenarbeit. Angesichts der Vielzahl an verfügbaren Tools gewinnen Zertifizierungen an Bedeutung. In diesem Beitrag erläutern wir, warum Standards für Meetingtechnologien immer relevanter werden und in welchen Fällen Unternehmen auf zertifizierte Produkte setzen sollten.