Netzwerksicherheit

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Netzwerksicherheit definiert alle technischen Maßnahmen zum Schutz der Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit von Datenströmen. Eine gehärtete Netzwerkumgebung bildet die erste entscheidende Verteidigungslinie gegen externe und interne Bedrohungen. Für Administratoren bedeutet Netzwerksicherheit die tägliche Gratwanderung zwischen restriktiven Sicherheitsvorgaben und der notwendigen Flexibilität für produktive, moderne Geschäftsprozesse.

Technisch stützt sich die Netzwerksicherheit auf ein eng verzahntes System aus Next-Generation Firewalls (NGFW), IDS/IPS-Lösungen (Intrusion Detection/Prevention) sowie sicheren Verschlüsselungsprotokollen. Durch den Einsatz von Netzwerkzugriffskontrollen (NAC) und konsequenter Mikrosegmentierung wird sichergestellt, dass sich potenzielle Bedrohungen nicht unkontrolliert im LAN oder WLAN ausbreiten können. Die Analyse des Datenverkehrs in Echtzeit ermöglicht es zudem, Anomalien und unbefugte Exfiltrationsversuche sofort zu unterbinden.

Ein kritischer Fokus liegt in der heutigen Zeit auf der Absicherung von Remote-Zugängen und der Implementierung von Secure Access Service Edge (SASE)-Architekturen. Administratoren müssen zudem regelmäßig koordinierte Penetrationstests durchführen, um die Wirksamkeit der eingerichteten Sicherheitszonen (DMZ) unter realen Bedingungen zu prüfen. Nur durch eine tief gestaffelte Verteidigung (Defense in Depth) und das permanente Schließen von Sicherheitslücken lässt sich die Infrastruktur gegen moderne, mehrstufige Cyberangriffe wirksam schützen.

DNS-Sicherheit: Resolver, Signaturen, blinde Flecken

DNS läuft in vielen Umgebungen als Dienst im Hintergrund, den man einmal einrichtet und dann vergisst. Der kürzliche DENIC-Ausfall hat gezeigt, warum das ein Trugschluss ist. Dieser Artikel erklärt, wie DNSSEC, DoT, DoH und die Wahl des richtigen Resolvers zusammenspielen – und wo die Grenzen jedes einzelnen Mechanismus liegen.

BGP-Prefix-Hijacking

Das Internet funktioniert deshalb so gut, weil alle beteiligten Systeme im Zweifel die Pakete der anderen Systeme weiterleiten, bis es vollständig vom Sender zum Empfänger geleitet wurde. Das Protokoll basiert auf gegenseitigem Vertrauen und blendet damit realpolitische Konflikte und gezielte Hackerattacken aus. Lesen Sie in diesem Security-Tipp, wie Angreifer BPG nutzen und welche Folgen einfache Fehler haben können.

Mit BunkerWeb Onlinedienste absichern

Sicherheitslücken ermöglichen den Zugriff auf personenbezogene Daten und die darunterliegende Infrastruktur. Die Web Application Firewall (WAF) BunkerWeb operiert auf der Anwendungsschicht, analysiert HTTP/HTTPS-Traffic auf dieser Ebene und erlaubt einen niederschwelligen Einstieg, um nahezu beliebige Anwendungen mit sinnvollen, anwendungsunabhängigen Schutzmaßnahmen abzusichern.

Cisco schließt kritische Firewall-Schwachstellen

Cisco hat mehrere kritische Sicherheitslücken in seinen Firewall-Produkten geschlossen. Insgesamt veröffentlicht der Hersteller 25 Warnungen für 48 Schwachstellen in den Plattformen Secure Firewall Adaptive Security Appliance, Secure Firewall Threat Defense sowie im zentralen Managementsystem Secure Firewall Management Center. Zwei Schwachstellen erreichen die höchste Gefährdungsstufe mit einem CVSS-Score von 10.