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Sicher brabbeln

Von Brabbler kommt mit 'ginlo @work' einen neuer Business-Messenger. Punkten will der Hersteller vor allem mit Datensicherheit. Durch Vollverschlüsselung und eine hierarchische Verschlüsselungsmethode sollen Unternehmen uneingeschränkte Datenhoheit bewahren können.
Der "Ginlo Team Manager" ist das Verwaltungstool für den Messenger und soll es Admins einfach machen, neue Nutzer hinzuzufügen.
"ginlo @work" [1] schützt die Daten nicht nur auf dem Transport (Ende-zu-Ende-Verschlüsselung). Auch die ruhenden Daten auf den Endgeräten der Nutzer und den Servern von Brabbler sind verschlüsselt. Die hierarchische Verschlüsselungsmethode stellt dabei sicher, dass sämtliche Schlüssel im Anwenderunternehmen generiert und verwaltet werden. Brabbler hat laut eigenen Angaben als Betreiber der Lösung technisch keine Möglichkeit, die Daten des Nutzers zu entschlüsseln.

Mitarbeiter haben mit ginlo @work die Möglichkeit, mit Kollegen zu chatten, mit Textnachrichten zu kommunizieren, sich über Sprachnachrichten auszutauschen oder Bilder, Videos und Dateien zu versenden. Auch die Einrichtung von Gruppenchats ist möglich. IT-Abteilungen steht mit dem ginlo Team Manager ein zentrales Administrationstool zur Verfügung, das aus Sicherheitsgründen kein Webportal, sondern eine schlanke Desktop-Anwendung ist. Das Tool ermöglicht es Administratoren, Nutzer und Lizenzen zu verwalten und neue Nutzer mit speziellen On-Boarding-Funktionen schnell und einfach hinzuzufügen. Die IT-Abteilung wiederum verfügt außerdem über ein Compliance-Archiv und kann bei Bedarf gezielt Korrespondenzen exportieren und mit Hilfe des hierarchischen Verschlüsselungskonzepts entschlüsseln.

Derzeit ist ginlo @work nur als SAS-Plattform verfügbar. Der Anbieter plant jedoch, auch ein On-Premises-Modell zur Verfügung zu stellen. Außerdem auf der Roadmap findet sich die Unterstützung von LDAP und damit Active-Directory-Integration. Die Abrechnung erfolgt pro Nutzer, ein Monatsabonnement schlägt mit 3 Euro pro Monat und im Jahresabonnement mit 30 Euro pro Nutzer zu Buche. Das Nachrichtenarchiv wird für ein Jahr gespeichert, jedem User stehen dabei maximal 10 GByte Speicherplatz zur Verfügung.
1.03.2018/ln

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