Meldung

Mehr Nachdenken über Technologiegestaltung

Die Flut neuer Technologien und Anwendungen ist manchmal auch für Insider kaum noch zu überblicken. Zu kurz kommt da häufig die Reflektion über Sinn, Zweck und Gestaltung von Technik. Um hier für Abhilfe zu sorgen, haben sich einige junge Wissenschaftler aus unterschiedlichen Universitäten und Instituten zum 'Zentrum für Emanzipatorische Technikforschung (ZET)' zusammengetan.
Unter dem Namen "Zentrum für Emanzipatorische Technikforschung (ZET)" haben sich unter anderem Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Munich Center for Technology in Society (MCTS) zusammengefunden, um dem Nachdenken über Sinn, Zweck und Gestaltung von Technik mehr Raum zu verschaffen. Die Gründungsversammlung des ZET fand Anfang September im Münchner Gewerkschaftshaus mit einer Tagung zum Thema "Technikpolitik von unten" [1] statt. Als Nächstes soll die formelle Vereinsgründung folgen. Der Verein ist für alle Interessenten offen, die neben der pragmatisch-praktischen Befassung mit Technologie auch über ihren Einsatz und über ihre Gestaltung nachdenken möchten. Eines der ersten Ziele ist gemäß den Gründern, entsprechendes Schrifttum aus dem angloamerikanischen Sprachraum, wo Technikforschung intensiver betrieben wird, auch hierzulande zugänglich zu machen.
11.09.2018/Ariane Rüdiger/ln

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Diktat im Browser [27.03.2019]

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Bildschirm-Sharing für bessere Teamarbeit [13.03.2019]

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Eine Blaupause für das Firmengedächtnis [7.11.2018]

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