Meldung

Frequenzauktion für 5G hat begonnen

Die Bundesnetzagentur hat am heutigen Dienstag an ihrem Standort in Mainz die Frequenzauktion für den künftigen Mobilfunkstandard 5G eröffnet. Es wird Frequenzspektrum in den Bereichen 2 GHz und 3,4 GHz bis 3,7 GHz versteigert. Insgesamt stehen 41 Frequenzblöcke zur Auktion an, der Umfang des Frequenzspektrums beträgt 420 MHz.
In Mainz hat der Wettlauf um die ersten 5G-Frequenzen begonnen.
Die nun zu versteigernden Frequenzen zeichnen sich durch eine vergleichsweise geringe Reichweite und dafür höhere Kapazitäten aus. Vier Mobilfunkanbieter beteiligen sich an dem Verfahren, dies sind neben der Deutschen Telekom, Telefónica und Vodafone auch die United-Internet-Tochter 1&1 Drillisch. Die Versteigerung findet unter hohen Sicherheitsanforderungen statt. Die Bieter geben ihre Gebote in voneinander getrennten Räumen in einem autarken Versteigerungsnetzwerk ab.

Die 41 Frequenzblöcke werden gleichzeitig versteigert und Bieter können Gebote auf mehrere Blöcke abgeben. Gebote müssen in definierten Gebotsschritten abgegeben werden. Dabei gilt für jeden Block ein Mindestgebot zwischen 1,7 und 5 Millionen Euro. Spätestens nach einer Stunde endet eine Auktionsrunde. Die aktuellen Höchstgebote auf jeden Block werden unmittelbar im Internet veröffentlicht [1] und im Öffentlichkeitsraum am Standort der Bundesnetzagentur in Mainz bekannt gegeben. Die Versteigerung endet, wenn auf keinen Block weitere valide Gebote eingehen. Die Dauer der Versteigerung lässt sich nicht prognostizieren.

Erfolgreiche Bieter müssen bis Ende 2022 jeweils 98 Prozent der Haushalte je Bundesland und alle Bundesautobahnen, die wichtigsten Bundesstraßen und Schienenwege mit mindestens 100 Mbit/s versorgen. Bis Ende 2024 sollen alle übrigen Bundesstraßen mit mindestens 100 Mbit/s, alle Landes- und Staatsstraßen, die Seehäfen und wichtigsten Wasserstraßen und alle übrigen Schienenwege mit mindestens 50 Mbit/s versorgt werden. Für Neueinsteiger gelten abweichende Versorgungsauflagen.
19.03.2019/dr

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