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Auch Offline verbunden

Wenn Sie mit AWS IoT Greengrass eine IoT-Lösung erstellen ist es wichtig, dass die Geräte in Ihrer Greengrass-Gruppe auch bei einer Unterbrechung zur Cloud weiterhin kommunizieren können. Das ist möglich indem Sie eine Greengrass-Gruppe so konfigurieren, dass deren einzelne Komponenten über das lokale Netzwerk miteinander kommunizieren, auch wenn keine Verbindung zur Cloud besteht.
AWS IoT Greengrass ermöglicht den Betrieb von verbundenen Geräten selbst bei Unterbrechungen zur Cloud.
Dabei dienen Geräte, auf denen Greengrass Core läuft, als Hub. Der Dienst ermöglicht die lokale Ausführung von AWS-Lambda-Code, Messaging-, Caching- und Sicherheitsanwendungen. Ein Greengrass-Core managt Schattengeräte (Shadows), die wiederum die Zustände von Devices verwalten, wenn sie nicht verbunden sind. Er verwendet ein Gerätezertifikat, um sich gegenüber AWS IoT zu authentifizieren. Er kann die lokalen Prozesse für Greengrass-Gruppen verwalten, etwa die Kommunikation, die Synchronisierung von Shadows und den Austausch von Authentifizierungs-Tokens.

Ein solcher Hub kommuniziert mit Geräten, auf denen entweder Amazon Free- RTOS ausgeführt wird, das AWS IoT Device SDK installiert ist oder die Greengrass Discovery API läuft, um die Verbindungsinformationen für den Greengrass Core abzurufen. Dabei kann es sich um kleine Microcontroller, Raspberry Pis oder Industriegeräte handeln.

Über Greengrass-Konnektoren können Sie komplexe Anwendungen auf Greengrass entwickeln, ohne sich umfangreich mit Geräteprotokollen, der Verwaltung der Anmeldedaten und der Interaktion mit externen APIs beschäftigen zu müssen. Die entsprechenden Konnektoren können Sie im Abschnitt "Connectors" für jede Gruppe innerhalb der Greengrass- Konsole hinzufügen.

IoT Greengrass [1] kann auch innerhalb einer Docker-Umgebung laufen: Über Amazon CloudFront können Sie ein Dockerfile abrufen, in dem die Greengrass-Core-Software und Abhängigkeiten installiert sind. Darüber hinaus finden Sie über Docker Hub oder Amazon Elastic Container Registry (Amazon ECR) ein vordefiniertes Image, in dem die Basissoftware und -abhängigkeiten bereits installiert sind.
16.06.2019/jm

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Hilfe bei der Akronymsuche [10.07.2019]

Besonders IT-Profis und Ingenieure treffen bei der Internetrecherche häufig auf Akronyme. Auch wenn die gängigsten Begriffe bekannt sind, kann ein Blick auf die Webseite "acronymfinder.com" weiterhelfen, wenn es mal hakt. Das Internetportal hortet über eine Million verschiedene Akronyme. Zusammen mit der Schwesterseite "Acronym Attic" sind es sogar mehr als fünf Millionen. [mehr]

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IT-Servicearchitektur mit offenen Technologien [19.06.2019]

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Buchbesprechung

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