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Roboter schließt Mietverträge ab

Die Deutsche Funkturm GmbH nutzt eine von Roboter gesteuerte Plattform von T-Systems und Blue Prism für ihre Mietverträge. Die DFMG plant, realisiert und vermarket rund 32.000 Funkstandorte in Deutschland. Die Mietverträge mit mehr als 1000 Eigentümern der Immobilien waren zeitintensiv und wurden manuell erstellt. Nun schreiben Roboter die Mietverträge.
"Kollege Computer" schließt bei der Deutschen Funkturm Mietverträge ab.
Mit mehr als 800 Beschäftigten baut die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) [1] Infrastrukturen für deutsche Mobilfunk-Anbieter aus. Weitere Kunden sind Rundfunk-Sender, Betreiber von Richtfunk-Strecken, Behörden und andere Institutionen. Mitarbeiter der DFMG legten Mietverträge mit Eigentümern der Immobilien häufig neu an oder änderten sie. Danach pflegten sie die Verträge in die IT-Systeme ein.

Diese Routinearbeiten nahmen viel Zeit in Anspruch und der händische Aufwand war groß. Roboter übernehmen nun diese Routinearbeiten. Es gebe dadurch keine Medienbrüche mehr. Die Datenqualität bleibe konstant, der Aufwand sei weniger geworden. Dies führe zu einer Entlastung der Mitarbeiter und sie hätten mehr Zeit für individuelle Anfragen der Immobilien-Eigentümer.

Die DFMG ist der erste gemeinsame Kunde der neuen Partnerschaft zwischen T-Systems und Blue Prism [2]. Die Deutsche Telekom betreibt rund 2000 Robotik-Lösungen in den IT-Landschaften verschiedener Unternehmen. Die Telekom-Tochter T-Systems steuert ihr Spektrum bei: von Prozess-Analysen über die Implementierung von komplexen Software-Robotern bis hin zu deren operativem Lebenszyklus. "Gemeinsam mit Blue Prism bieten wir unseren Kunden eine innovative Robotik-Plattform. Wir setzen dabei Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen ein", sagt Andreas Greis, Leiter Digital Solutions bei T-Systems.
14.09.2020/dr

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