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Aus für Firefox Send und Notes

Die Mozilla Foundation strukturiert ihr Produktportfolio um. Im Zuge dessen wird sie sowohl Firefox Send als auch Firefox Notes einstellen. Strategisch will sich Mozilla nach eigenen Angaben künftig auf seine Produkte Mozilla VPN, Firefox Monitor und das Firefox Private Network konzentrieren, von denen sie sich wohl früher oder später auch Profit erhofft.
Mozilla kündigt das Aus für Firefox Send und Notes an.
Nach einer Entlassungswelle bekämpft die Mozilla Foundation [1] gesunkene Einkünfte nun auch mit einer Verkleinerung ihres Produktportfolios. So kündigt sie an, zum einen Firefox Send einzustellen, das als Tool zum verschlüsselten Datenaustausch eine gute Reichweite erzielt und treue Nutzer angesprochen habe. Da es jedoch auch zur Verbreitung von Malware und als Teil von Spear-Phishing-Angriffen missbraucht wurde, hat es die Foundation bereits im Sommer offline genommen. Nun habe sie sich nach wirtschaftlichen Abwägungen endgültig dazu entschlossen, den Dienst nicht wieder einzuführen.

Ebenso steht Firefox Notes, ein Tool zur Synchronisation von Notizen zwischen Smartphones und PCs, das Ende bevor. Mozilla plant, die Android-App des Tools Anfang November komplett außer Betrieb zu setzen. Während es als bereits installierte Firefox-Browser-Erweiterung zwar nutzbar bleiben soll, werden keine Neuinstallationen möglich sein, die Synchronisierungsfunktion abgeschaltet und das Tool nicht mehr gewartet werden. Stattdessen will die Mozilla Foundation zur Hilfe eine Option zum Export aller Notizen einbauen.

Strategisch will sich Mozilla nach eigenen Angaben künftig auf seine Produkte Mozilla VPN, Firefox Monitor und das Firefox Private Network konzentrieren, von denen sie sich wohl früher oder später auch Profit erhofft.
2.10.2020/mh

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