Meldung

OpenStack Foundation erhält neuen Namen

Die OpenStack Foundation geht ihren nächsten Entwicklungsschritt: Analog zur geplanten Ausweitung ihres Tätigkeitsfelds nennt sich das Konsortium in "Open Infrastructure Foundation" um. Statt sich allein auf OpenStack zu konzentrieren, setzt die Firma den Fokus auf den Aufbau von Open-Source-Communities für das weitere Vorantreiben von freier Software zur Unterstützung offener Infrastruktur.
Die OpenStack Foundation gibt sich einen neuen Namen und heißt künftig Open Infrastructure Foundation.
Die OpenStack Foundation [1] hat im Rahmen des virtuellen Open Infrastructure Summit [2] unter anderem eine Namensänderung angekündigt: Der neue Name "Open Infrastructure Foundation" (OIF) soll die Ausweitung von Mission, Umfang und der Community der Organisation widerspiegeln. So habe sich parallel zur Entwicklung der Anforderungen an Rechen-, Speicher- und Netzwerktechnik die Rolle von Open-Source-Software bedeutend vergrößert.

Während im Jahr 2010 noch 39 Prozent aller Unternehmen auf Open-Source-Software setzten, sind es laut OIF mittlerweile mit rund 99 Prozent fast alle. Schon während dieser Zeit habe die OpenStack Foundation ihre Mission jenseits von OpenStack erweitert und sich die Entwicklung einer Vielzahl von Open-Source-Software für Cloudtechnologien und Container-Szenarien auf die Fahne geschrieben, wie KI, 5G und Edge-Computing.

Neben bisherigen OpenStack-Foundation-Mitgliedern wie AT&T, Ericsson, Huawei, Red Hat und Tencent gehören neu der Finanztechnologie-Konzern Ant Group (vormals Ant Financial und Alipay), die auf Embedded-Systeme spezialisierte Intel-Tochter Wind River und der chinesische Netzwerk- und TK-Konzern FiberHome zu den Platin-Mitgliedern der Open Infrastructure Foundation. Sie zähle aktuell auf über 100.000 Community-Mitglieder aus mehr als 187 Ländern und fördert neben OpenStack neu Magma sowie Projekte wie Airship, Kata Containers, OpenInfra Labs, StarlingX und Zuul.
30.10.2020/mh/jm

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