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Prototyp eines Cloud-Smartphones vorgestellt

Vodafone und Canonical haben ihre Arbeit an einer neue Technologie präsentiert, die Fernseher, Computer, Wearables und andere Alltagsgegenstände in "Cloud-Smartphones" verwandeln soll. Das Konzept soll dafür die Anbox-Cloud des Linux-Distributors und die Leistungsfähigkeit intelligenter Mobilfunknetze nutzen.
Um Android in der Cloud auszuführen, setzt das Cloud-Smartphone auf die Anbox-Cloud von Canonical.
Vodafone hat auf dem bis zum 3. März stattgefundenen Mobile World Congress 2022 in Barcelona den Prototyp eines Cloud-Smartphones gezeigt. Der TK-Anbieter stellte das Konzept eines Smartphones vor, das vollständig in der Cloud läuft, während die Grundfunktionen auf dem Gerät des Nutzers verbleiben.

Dabei testet der Hersteller mit der Anbox-Cloud von Kooperationspartner Canonical [1] einen Software-Stack, der die Implementierung des Android-Betriebssystems in der Cloud ermöglicht. Dafür werde die gesamte Datenverarbeitung in eine virtuelle Maschine verlagert. Beispielsweise soll das genutzte Gerät nur grundlegende Videodekodierungsfunktionen nutzen müssen, sodass einfache Objekte Smartphone-Aufgaben übernehmen können. Weiter integriert das Konzept Funktionen, die auf dem physischen Gerät verbleiben, wie Kamera, Standortbestimmung oder verfügbare Sensoren. Diese bieten dem Nutzer die ihm bekannte Umgebung, die sich nicht von üblichen Smartphones unterscheidet.

Hauptvorteil der Neuheit ist das Auslagern rechen-, speicher- und energieintensiver Anwendungen von Geräten (x86 und Arm) in die Cloud, wodurch Anwender fortschrittliche Workloads via Streaming direkt auf ihrem Gerät nutzen können sollen. Entwickler können zudem als spezielle Vorteile via Anbox-Cloud eine On-Demand-Anwendung über eine Plattform bereitstellen, die eine bessere Kontrolle über die Leistung und die Infrastrukturkosten bieten soll. Zudem bestehe die Flexibilität, diese je nach Nutzerbedarf zu skalieren.
8.03.2022/mh

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