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Im Test: Threema Work

Wer als IT-Abteilung verhindern möchte, dass die Anwender mit unerlaubten Tools kommunizieren, sollte besser gleich selbst einen verwalteten und kontrollierten Messaging-Dienst anbieten. Mit Threema Work steht ein möglicher Kandidat am Start, der sich vor allem den Datenschutz auf die Fahnen geschrieben hat. Inwieweit sich dies mit einem nahtlosen Informationsaustausch vereinbaren lässt, haben wir uns im Test angesehen.
Die Auswahl an Endgeräte-Richtlinien ist bei Threema Work groß. Jedoch sind nicht alle im Unternehmenskontext sinnvoll.
Letztendlich mussten wir beim Test [1] von Threema Work feststellen, dass das zentrale Verwalten einer dezentral konzipierten Messenger-App nicht immer zu befriedigenden Ergebnissen führt. Wem etwa das Thema einheitliches Backup und Archivierung bei einem Messenger wichtig ist, der dürfte mit Threema Work nicht glücklich werden. Dies liegt aber an der prinzipiellen Struktur der Software und ist der Business-Variante nur bedingt anzulasten.

Denn insgesamt hat der Schweizer Hersteller mit Threema Work und dem Management-Cockpit einen übersichtlichen, funktionsreichen und vor allem DSGVO-konformen Clouddienst zur Verwaltung seines Kurznachrichtendiensts im Angebot. Die niedrige Preisschwelle – den Einsatz von Threema Gateway einmal außer Acht gelassen – dürfte vor allem kleinere Unternehmen ansprechen. Dem Anwender einen äußerst soliden Messenger bereitzustellen und gleichzeitig Schatten-IT im BYOD-Kontext zu vermeiden, ist damit gut machbar.
28.10.2021/ln

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