Meldung

Staubsensor für das Rechenzentrum

Kentix hat einen neuen Sensor für die Erkennung von Staubverschmutzungen in technischen Anlagen wie beispielsweise Rechenzentren, IT-Verteilern oder anderen technischen Räumen entwickelt. Der kleine, 79 x 44 mm große, Sensor misst auf optischer Basis Ablagerungsstaub auf einer Oberfläche.
Der Staubsensor von Kentix schlägt Alarm, sollte es zu staubig werden.
Rechenzentren, IT-Räume und IT-Verteiler sind geschäftskritische Infrastruktur und bilden die Grundlage eines reibungslosen Geschäftsablaufs. Die Wartung, Instandhaltung und Reinigung dieser Bereiche ist wichtig zur Fehlervermeidung und Werterhaltung. Weiterhin gibt es besonders in diesen Umgebungen Bereiche wie Doppelböden oder IT-Verteiler die im täglichen Betrieb nicht regelmäßig begangen beziehungsweise überprüft werden können. Aber auch Anforderungen an eine vorausschauende oder ereignisorientierte Wartung werden immer wichtiger für die Betreiber.

Aus diesen Anforderungen hat Kentix [1] zusammen mit einem Logistikunternehmen den Staubsensor entwickelt. Die Anforderung war die Verschmutzung in IT-Verteilern in der Logistikfläche durch Kartonagestaub, Reifenabrieb der Stapler und Roboterfahrzeuge und anderen Verschmutzungsquellen zu erfassen und entsprechend zu melden. Rund 50 IT-Verteiler in der Fläche eines Logistikzentrums sind für einen reibungslosen Betrieb und die Versorgung der Infrastruktur notwendig.

Verschmutzungsbedingte Ausfälle einzelner Verteiler würden zur Unterbrechung des Betriebs führen, dies gilt es unter allen Umständen zu vermeiden. Kentix MultiSensoren in den einzelnen IT-Verteilern sorgen bereits für die Umgebungsüberwachung wie Klimaüberwachung, unberechtigte Schranköffnung, Stromversorgung und Vibration.

Zusammen mit dem Staubsensor, der über die Systembuchse des MultiSensors angeschlossen wird, konnte so eine effektive Erfassung des Verschmutzungsgrades realisiert werden. Die Meldungen erfolgen direkt per SNMP in das Management Systems des Betreibers. Der Vorteil für den Betreiber ist, dass er die Ressourcen für die Überprüfung viel genauer einsetzen kann und partielle Verschmutzungen schneller erkennt.
11.07.2019/dr

Tipps & Tools

Kontinuität in Krisenzeiten [17.09.2020]

Ob Stromausfall, Erkältungswelle oder Pandemie: Wer sich gegen Störungen seines Geschäftsbetriebs wappnen will, setzt auf Business Continuity Management. Dahinter verbergen sich Prozessdokumentationen, organisatorische Regelungen, Personalplanungen und Technologien für Notfallszenarien. Betreiber von Rechenzentren sind darin erfahren – und können dazu beitragen, Unternehmen sicher durch Krisen zu navigieren. [mehr]

USV-Technologien im Vergleich [20.08.2020]

Zuverlässige Energieversorgung ist eines der wichtigsten Wachstumskriterien in der Industrie. Bis heute ist eine unterbrechungsfreie Stromversorgung auch an extrem rauen Einsatzorten ein unentbehrlicher Bestandteil vieler Anwendungen, denn die Ausfallsicherheit von kritischen und anspruchsvollen Anlagen ist oft unbezahlbar. Der Beitrag erörtert, welche die richtige USV-Technologie für die jeweilige Anwendung ist. Dabei gehen wir unter anderem auf die Unterschiede zwischen Monoblock und einer modularen USV ein. [mehr]

Fachartikel

Im Test: IONOS Private Cloud [26.10.2020]

Für die flexible Bereitstellung von Rechen- und Speicherkapazität bedienen sich viele Unternehmen Clouddiensten. Amazon Web Services und Microsoft Azure beispielsweise bieten skalierbare Umgebungen, um IT nach Bedarf zu nutzen. Für die Virtualisierung sensibler, interner Server hat sich hingegen die Private Cloud etabliert. Mit IONOS Private Cloud lassen sich auch derartige Daten und Dienste sicher auslagern. Wir haben das Angebot getestet und waren vor allem von der einfachen Integration in ein bestehendes Netzwerk angetan. [mehr]

Buchbesprechung

Windows 10 Pannenhilfe

von Wolfram Gieseke

Anzeigen