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Viele Tunnel ins Unternehmen

LANCOM Systems baut mit dem LANCOM ISG-8000 sein Central-Site-VPN-Gateway-Portfolio aus. Das "Integrated Services Gateway" soll eine sichere, skalierbare Grundlage für große und sehr große Multi-Service-IP-Netzwerke bilden und bindet bis zu 3000 Standorte über IPSec-VPN an.
Das ISG-8000 stellt das neue Flaggschiff im Enterprise-VPN- & SD-WAN-Portfolio von LANCOM Systems [1] dar. Das Hochleistungs-Gateway setzt auf moderne Verschlüsselungs- und Redundanzkonzepte und führt mit High Scalability VPN (HSVPN) eine Next-Generation SD-WAN-Technologie ein. Werkseitig unterstützt das ISG-8000 250 VPN-Gegenstellen, über Zusatzoptionen werden bis zu 3000 VPN-Gegenstellen terminierbar.

Als Kern des Netzwerkes ermöglicht das Integrated Services Gateway mit seinen acht GBit-Ethernet-Ports und zwei USB-Ports verschiedene Anwendungen. Seine zwei SFP+-Ports mit je 10 GBit steigern die Kapazität von Datentransfers zu Servern, Netzspeichern oder Switches. Zwei redundante Netzteile sorgen für Ausfallsicherheit, das Display in der Frontseite zeigt permanent verschiedene Geräteinformationen wie beispielsweise Temperatur, CPU-Auslastung und aktive VPN-Tunnel an.

In Verbindung mit der LANCOM Management Cloud wird das LANCOM ISG-8000 laut Hersteller zur Grundlage für leistungsstarke SD-WAN-Infrastrukturen. Die Vorteile liegen in der hochgradig automatisierten Konfiguration des gesamten Netzes und dem automatischen Rollout der Gerätekonfigurationen auf alle Standorte. Darüber lassen sich agile Netzwerkinfrastrukturen wirtschaftlich aufbauen und zuverlässig zentral überwachen. Bis zu 80 Prozent Zeitersparnis würden so beim Aufbau und Management eines komplexen Enterprise-WAN erzielt. Auch ergäben sich deutliche Kostenvorteile durch die Ablösung beziehungsweise Ergänzung von kostenintensiven MPLS-Leitungen.
19.02.2020/dr

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