Meldung

Flexible WAN-Anbindung

Mit "CANCOM SD-WAN as a Service" können Unternehmen ihr Weitverkehrsnetzwerk wie eine Dienstleistung nutzen. Das Angebot umfasst die für ein WAN-Design nötigen Bestandteile einschließlich der aktiven Netzwerkkomponenten wie Router oder Switches. Diese stellt CANCOM dem Kunden auf monatlicher Abrechnungsbasis zur Verfügung.
Dabei sorge eine intelligente, Software-gesteuerte Technologie der SD-WAN-Plattform von Cisco für effizienteren Datenverkehr bei gleichzeitiger Sicherheit: Während der Traffic beim klassischen WAN üblicherweise über ein zentrales Rechenzentrum geleitet wird, ermögliche SD-WAN-as-a-Service den direkten Datenaustausch zwischen verschiedenen Standorten ohne Umwege.

Möglich sei auch die direkte Kommunikation mit der Public Cloud über einen virtuellen SD-WAN-Router, beispielsweise für IaaS- oder SaaS-Angebote: Das Kundennetz würde damit praktisch bis zur Public Cloud erweitert. Dank Multicloud Connectivity gelte das auch, wenn unterschiedliche Clouddienste anzubinden seien. Daneben gebe es viele weitere Szenarien, in denen SD-WAN-as-a-Service Sinn ergebe, zum Beispiel, wenn aus Sicherheitsgründen innerhalb des Netzes eine strikte Trennung zwischen unterschiedlichen Systemen oder Bereichen gefordert sei.

Freie Wahl bei der Zugangstechnologie
Als Carrier-neutraler Netzwerkprovider mit eigenem MPLS-Backbone (Multiprotocol Label Switching) bietet CANCOM [1] optional neben SD-WAN-aaS auch die WAN-Verbindungen aus einer Hand. Weltweite Partnerschaften mit verschiedenen Carriern sollen eine globale Anbindung ermöglichen. Unternehmen stünden dabei alle Zugangstechnologien zur Verfügung – von xDSL, DarkFiber und Ethernet bis zu funkbasierten Systemen wie Richtfunk, LTE, 4G oder künftig 5G.

Kunden sollen in diesem Fall von nur noch einem Ansprechpartner für das gesamte WAN einschließlich SD-WAN aaS dank Ende-zu-Ende-Orchestrierung profitieren. Und bei den Zugangstechnologien für einen bestimmten Standort könnten Unternehmen unter den Angeboten der verschiedenen Carrier auswählen
18.02.2021/dr

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