Meldung

Apple erweitert Entwicklungsstandort München

Apple will seinen Entwicklungsstandort München erweitern und zu seinem europäischen Zentrum für Chip-Design ausbauen. Hierfür sollen hunderte neue Mitarbeiter eingestellt und der Fokus auf Konnektivität und drahtlose Technologien wie 5G gelegt werden.
Der neue Standort in München soll Heimat von Apples wachsendem Cellular-Team und Europas größter Entwicklungsstandort für mobile drahtlose Halbleiter und Software sein.
München ist bereits heute Apples [1] größtes Entwicklungszentrum in Europa. Die knapp 1500 Ingenieure aus 40 Ländern arbeiten in verschiedenen Bereichen, darunter Power Management Design, Anwendungsprozessoren und drahtlose Technologien. Ihre Arbeit leiste einen Beitrag zu Apples selbst designten Chips. Die Erweiterung am Standort München, zusammen mit zusätzlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung, soll sich allein in den nächsten drei Jahren auf über eine Milliarde Euro belaufen.

Der neue, 30.000 Quadratmeter große Standort befindet sich in der Karlstraße in der Münchner Innenstadt. Er soll Heimat von Apples wachsendem Cellular-Team und Europas größter Entwicklungsstandort für mobile drahtlose Halbleiter und Software werden. Das Team arbeite an der Entwicklung von 5G und zukünftigen Technologien und schaffe Innovationen für alle Aspekte des mobilen Lebens durch die Integration von Hardware- und Software-Engineering. Die Teams arbeiteten auch an der Entwicklung, Integration und Optimierung von Funkmodems für Apple-Produkte. Der Apple-Standort in Linz, Österreich, treibe derweil neue Funktechnologien und -designs voran.

Lange Historie in München
Apple ist seit 1981 in München ansässig, damals startete das Unternehmen mit zehn Mitarbeitern. Heute arbeiten Teammitglieder von Apple in sieben Niederlassungen und zwei der 15 deutschen Apple Stores befinden sich in München. 2015 hat Apple dann sein Bavarian Design Center eröffnet, das inzwischen auf mehr als 350 Ingenieure gewachsen ist. Der anfängliche Fokus der Teams lag auf dem Design von Power Management Units und sie waren maßgeblich an Apples Arbeiten an mehreren Power Management Units-Chips beteiligt.

Die Teams haben speziell gefertigte Chips entwickelt, die eine höhere Leistung und bessere Effizienz für iPhone, iPad, Apple Watch und Mac mit M1 Chip liefern. In den letzten zehn Jahren haben Innovationen von Apple im Bereich Energieeffizienz den durchschnittlichen Energieverbrauch der Produkte um über 70 Prozent reduziert. 2019 hat das Unternehmen die Chip-Entwicklungsstandorte in Nabern bei Kirchheim unter Teck hinzugefügt. Heute befindet sich etwa die Hälfte von Apples globalem Power Management Design-Team in Deutschland. Außerdem hat Apple Teams in München, die an Anwendungsprozessor-SoCs und Analog- und Mixed-Signal-Lösungen für das iPhone arbeiten.
10.03.2021/dr

Tipps & Tools

Colocation als RZ-Modell für digitale Infrastrukturen [4.03.2021]

Colocation bietet in der Regel klar umrissene Kostenpakete und Skalierbarkeit sogar im laufenden Betrieb. Bei der Entscheidung für eine derartige Dienstleistung ist es an den IT-Verantwortlichen, einen geeigneten Anbieter auszuwählen. Hier spielt nicht nur die Distanz eine entscheidende Rolle, sondern auch die Anforderungen der IT-Abteilung an Sicherheit, Konnektivität und Zertifizierung. Unser Fachartikel gibt Administratoren eine Checkliste an die Hand. [mehr]

Vorschau Januar 2021: Infrastruktur- und Assetmanagement [21.12.2020]

Die IT-Landschaften in Unternehmen werden zunehmend komplexer und dynamischer. Dieser Trend dürfte auch im neuen Jahr anhalten. Zum Jahresauftakt beleuchtet IT-Administrator daher den Schwerpunkt "Infrastruktur- und Assetmanagement". So zeigen wir unter anderem, wie Sie Red Hat Satellite 6.7 in Betrieb nehmen und Ihre Systeme damit verwalten. Außerdem erfahren Sie, wie Sie Systemausfälle mit dem Spiceworks Connectivity Dashboard frühzeitig erkennen und Netzwerkadapter über die PowerShell steuern. In den Produkttests werfen wir einen Blick auf die Inventarisierung mit LOGINventory 8. [mehr]

Neues WLAN-Zeitalter [1.12.2020]

Fachartikel

Colocation als RZ-Modell für digitale Infrastrukturen [3.03.2021]

Colocation bietet in der Regel klar umrissene Kostenpakete und Skalierbarkeit sogar im laufenden Betrieb. Bei der Entscheidung für eine derartige Dienstleistung ist es an den IT-Verantwortlichen, einen geeigneten Anbieter auszuwählen. Hier spielt nicht nur die Distanz eine entscheidende Rolle, sondern auch die Anforderungen der IT-Abteilung an Sicherheit, Konnektivität und Zertifizierung. Der Fachartikel gibt Administratoren eine Checkliste an die Hand. [mehr]

Buchbesprechung

Computernetze und Internet of Things

von Patrick-Benjamin Bök, Andreas Noack, Marcel Müller

Anzeigen