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Industrie 4.0 veranschaulicht

baramundi software und das Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV präsentieren einen gemeinsam entwickelten OT-Demonstrator. Dabei handelt es sich um ein modular aufgebautes Lehrwerkzeug, das die verschiedenen Ebenen veranschaulicht, auf denen die vernetzte Produktion nach dem Konzept der Industrie 4.0 basiert.
Der Demonstrator ist modular aufgebaut und kann so bei Bedarf mit neuer Hardware aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht werden.
Die vierte industrielle Revolution – auch als Industrie 4.0 oder Industrial Internet of Things (IIoT) bezeichnet – verspricht durch die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen in der Industrie eine weitere Verbesserung der Produktivität dank effizienterer Ressourcennutzung. Um diesen Effekt zu erreichen müssen aber nicht nur durchgängige Netzwerke innerhalb der Produktionsumgebungen ausgebaut, sondern auch der bisherige Grad der Vernetzung weiterentwickelt werden. Insbesondere IT-Sicherheit und Transparenz rücken mit Blick auf die weltweit zunehmende Zahl an Cyberangriffen in den Vordergrund.

Nur eine sichere IT-Infrastruktur verspricht auch in Zukunft die zuverlässige Verfügbarkeit der Produktion. Doch das geht einher mit hoher Komplexität und verlangt von den Akteuren einiges an Abstraktionsvermögen. Die baramundi software AG [1] hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV [2] in Augsburg einen Demonstrator gebaut, der hilft, die Kernelemente der Operational Technology (OT) in der vernetzten Produktion anschaulich zu erklären.

Der Demonstrator ist laut baramundi nach dem von der verarbeitenden Industrie anerkannten PERA-Modell (Purdue Enterprise Reference Architecture) strukturiert. Er zeige im Kleinen die verschiedenen Ebenen, aus denen sich ein IIoT-Netzwerk bildet. Angefangen auf der Ebene Operations und Control befinden sich Beispiele typischer Endgeräte, wie Industrie PC, Netzwerkswitch und Barcode Scanner für das Lagerwesen. Auf der Ebene darunter, der Basic Control, gibt es die Maschinensteuerungen (SPS).

Unter diesen befindet sich wiederum die unterste Ebene, Process, auf der sich als Beispiel ein Antriebsstrang befindet. Diese greifbare Darstellung soll helfen, die komplexe Infrastruktur und ihre Interaktion verständlich zu machen. Der Demonstrator vermittte auf diese Weise auch, wo sich welche Geräte der Infrastruktur in Relation zu einander befänden und wo potenzielle Schwachstellen eines solchen Netzwerks liegen könnten.
6.07.2021/dr

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