Fachartikel

Voraussetzungen für gelungene M2M-Kommunikation

Was haben die Filme "Terminator", "AI" und "I, Robot" gemeinsam? Genau – es geht um künstliche Intelligenz beziehungsweise Maschinen, die den Menschen ablösen sollen. Was auf der Leinwand nur Fiktion ist, könnte schon bald Realität werden. Denn IT-Experten sind sich einig, dass M2M-Konzepte immer zentraler werden. Worauf es ankommt, um auf diesen Siegeszug der Maschinen vorbereitet zu sein, gerade im Hinblick auf das WLAN, das Maschinenkommunikation überhaupt erst möglich macht, diskutieren wir in diesem Artikel.
Die Maschinen kommen – mit der richtigen Vorbereitung klappt es auch mit dem Netzwerkanschluss.
Anfang des Jahres sorgte der Betreiber des Henn-na Hotel im japanischen Freizeitpark Huis Ten Bosch mit dem Plan für Schlagzeilen, nahezu alle Arbeiten von Robotern erledigen lassen zu wollen: Gäste am Empfang begrüßen und einchecken, die 72 Zimmer reinigen und beim Tragen des Gepäcks behilflich sein. Das Henn-na Hotel ist nur ein Beispiel dafür, wie Szenarien aus Hollywood-Filmen wie "Terminator", "A.I." oder "I, Robot" dank künstlicher Intelligenz (KI) und Machine-to-Machine-Technologie (M2M) immer mehr aus dem Bereich des Visionären in den des Machbaren rücken. Jeder dieser Spielfilme handelt von einer Welt, in der die Maschinen ihre menschlichen Entwickler letztlich überflüssig machen: Sie entwickeln ein Bewusstsein, lernen zu überleben und zerstören in einigen Fällen sogar die Welt um sich herum.

Science Fiction trifft auf Realität
Natürlich dramatisiert Hollywood diese Vision unserer Zukunft. Dennoch wird der zunehmende Einsatz von smarten Maschinen und industrialisierten Services nach Einschätzung von Gartner dazu führen, dass 2018 die Kosten für betriebliche Abläufe schon 30 Prozent niedriger sein werden als heute. Die gesamte Geschäftswelt bewegt sich immer schneller in Richtung der digitalen Transformation, befeuert durch immer ausgereiftere Technologien, die zu einer schnelleren Kapitalrentabilität und höherer Effizienz führen. Die Kraft jedoch, die das Netzwerk aus miteinander verbundenen Geräten, Maschinen und Robotern antreibt, muss robust und zuverlässig sein. Nur so ist gewährleistet, dass Unternehmen maximalen Nutzen aus ihren Technologie-Investitionen ziehen.

Wenn wir uns die Maschinen als vernetzte Geräte vorstellen, können wir besser verstehen, welche Voraussetzungen für den beschriebenen Wandel gegeben sein müssen. Erinnern wir uns an die Zeit, als Geräte ohne Ethernet-Unterstützung erstmals im Netzwerk zusammen fanden, als das BYOD-Phänomen aufkam und die zahllosen Applikationen auf mobilen Endgeräten zum Entstehen einer Schatten-IT führten. Jede dieser Entwicklungen markierte eine fundamentale Neuorientierung im Netzwerkbereich.
Auf den Siegeszug der Maschinen vorbereitet sein
Der Siegeszug der Maschinen verläuft ganz ähnlich. Noch können wir uns zwar nicht vorstellen, wie viele Geräte, Maschinen oder auch Roboter miteinander vernetzt sein müssen, um innerhalb der Unternehmen ihre neuen Aufgaben erfolgreich zu erfüllen. Aber gerade weil der Siegeszug der Maschinen unaufhaltsam sein wird, gilt es, das Unternehmensnetzwerk optimal auf vermehrte M2M-Kommunikation einzustellen. Doch was sollten Unternehmen dabei bedenken? Und vor allem: Welche Voraussetzungen sollten sie im Hinblick auf ihre WLAN-Infrastruktur, die Grundlage für M2M-Kommunikation und IoT-Szenarien, schaffen?

Ein zentraler Gesichtspunkt ist natürlich die WLAN-Sicherheit. IT-Abteilungen müssen festlegen, was in ihren Unternehmen in Gefahr ist und bis zu welchem Grad sie bereit und fähig sind, Vermögenswerte zu schützen. Außerdem sollten sie für das WLAN wenn möglich eine 802.1X-Authentifizierungsmethode nutzen, die unter Verwendung von Benutzer- und Geräteauthentifizierung Zertifikate wie PEAP mit EAP/TLS, integriert mit einer LDAP-Datenbank, erfordern. Dadurch wird sichergestellt, dass innerhalb eines Netzwerks keine Geräte erlaubt sind, die außerhalb des eigenen Managements liegen, und dass starke gegenseitige Multi-Faktor-Authentifizierung stattfindet. Das kabelgebundene Netzwerk muss daneben dergestalt sein, dass es das WLAN einschließlich Redundanz und adäquater Internetverbindung unterstützt. Ferner sollten die drei folgenden Aspekte berücksichtigt werden:

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6.01.2016/ln/Martin Scheller, Director Sales Central Europe bei Aerohive Networks

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