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Red Hat aktualisiert seine Kubernetes-Plattform

Red Hat liefert mit der 'OpenShift Container Platform 3.10' ab sofort die neueste Version seiner Kubernetes-Plattform aus. Neu ist unter anderem ein aktualisiertes Leistungsmanagement mit Hilfe des CPU Manager. Besser laufen sollen auf der Plattform jetzt auch Applikationen, die viel Hauptspeicher benötigen. Nicht zuletzt soll sich die Zuweisung von Hardware verbessert haben.
In "Red Hat OpenShift Container Platform 3.10" [1] kommt die Technik "Hugepages" zum Einsatz, mit der Applikationen mit viel Speicherhunger eine Leistungsoptimierung erfahren sollen – also beispielsweise Datenbanken, Java-Workloads und Matching-Engines. Die Hugepage-Funktion unterstützt die Allokation und den Einsatz von zuvor reservierten großen Page Sizes. Sind Hugepages auf einem Kubernetes-Knoten verfügbar, weist der Kubelet-Service Applikationen darauf hin. Das Kubelet-Feature "'Device Manager" hingegen bietet mit Hilfe von Kubelet-Plugins, bekannt auch als Device Plug-ins, einen Mechanismus zur Bereitstellung von speziellen Hardwareressourcen auf dem Knoten. Device-Plug-ins sind Hersteller-spezifische Container-Images, die mit dem Kubelet zusammenarbeiten, um Hardware-Ressourcen wie GPUs oder FPGAs bereitzustellen.

Neu ist auch der "CPU Manager": Die CPU-Kapazität in OpenShift und Kubernetes wird in Millicores angegeben und geplant. Standardmäßig verteilen die auf OpenShift laufenden Applikationen die Millicores auf alle verfügbaren CPUs im System. Dieser Ansatz funktioniert laut Red Hat für viele Anwendungen. Es gibt jedoch eine Klasse von Applikationen, beispielsweise KI, Maschinelles Lernen und Data Sciences, deren Leistung durch diesen Timesharing-Ansatz negativ beeinflusst wird. Die CPU-Manager-Funktion in der neuen Version von Red Hat OpenShift bietet diesen Anwendungen eine Möglichkeit, ganze Cores für sich zu beanspruchen, was zu weniger TLB-Misses und Context Switching führen und die CPU Cache Residency des Programmcodes verbessern soll.
2.08.2018/ln

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