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Ausgebautes Analysetool für mehr Netzwerkqualität

Allegro Network hat für das 'Allegro Network Multimeter' mit Version 2.3.0 eine neue Firmware veröffentlicht. Dabei hat der Hersteller dem neuen Release einen erweiterten Funktionsumfang spendiert. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen unter anderem der vereinfachte Remote-Zugriff über die Allegro-Cloud, die erweiterte TCP-Analyse sowie die Nutzung von virtuellen Link-Gruppen.
Ziel des "Allegro Network Multimeter 2.3.0" [1] ist es, den Netzverantwortlichen bei der dauerhaften Sicherung der Netzwerkqualität zu unterstützen. Eine wichtige Neuerung bei der neuen Version stellt die schnelle Erreichbarkeit des Allegro Network Multimeter über die Allegro-Cloud hinter einer Firewall dar. Dabei wird ein SSH-Tunnel auf Port 22 und Port 443 zu einem Server in Deutschland aufgebaut, der für dieses Allegro Network Multimeter eine allgemein verfügbare URL erstellt und eingehende SSL-Verbindungen dorthin weiterleitet. Der Hersteller betont, dass die SSL-Verbindung von Allegro Packets selber nicht geöffnet werden kann. Der Cloudservice ist dadurch nur ein Proxy und Daten lassen sich folglich nicht entwenden.

Durch eine erweiterte TCP-Analyse ist es möglich, mit der aktuellen Version TCP-Flags und TCP Zero Window gezielt auszuwerten. Die Statistik ist global, pro IP und auch pro Verbindung verfügbar. Mit TCP Zero Window erhält der Empfänger ausreichend Daten, die er aber noch nicht verarbeitet hat. Dadurch wird erkennbar, dass das Netz schnell genug ist, jedoch das Endgerät seine Höchstleistung erreicht hat. Neu ist auch eine Teilanalyse des Ringpuffers: Um nicht den gesamten Ringpuffer nochmals analysieren zu müssen, ist es mit dem neuen Feature möglich, gezielte Teilanalysen vorzunehmen. Dazu können Start- und Endzeitpunkt beim Wiedereinspielen geändert werden. Nicht zuletzt kann der Nutzer TCP- beziehungsweise UDP-Portnamen selbständig ändern.
6.03.2019/ln

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