Fachartikel

Anwenderbericht: Embedded Software wirkungsvoll schützen

Um seine Embedded Software vor Piraterie zu schützen, nutzt die Sauter Group eine spezielle Lizenzierungslösung. Der Hersteller von Gebäudeautomationssystemen für Heizung, Belüftung und Klimaanlagen schützt damit seine Programme für Gebäude- und Energiemanagement und stellt zusätzlich sicher, dass seine Backoffice-Prozesse reibungslos ablaufen. Lesen Sie in unserem Anwenderbericht, wie das Unternehmen sämtliche Produkte und Kundenlizenzen in einem System mit hoher Flexibilität global verwaltet.
Die Lösungen der Schweizer SAUTER Group sorgen für eine verbesserte Energieeffizienz bei Gebäuden.
Die in der Schweiz ansässige SAUTER Group wurde 1910 gegründet und ist eines der erfolgreichsten Unternehmen in der Produktion von Steuerungs-und Gebäudeautomationssysteme für Heizungs-, Belüftungs- und Klimaanlagen. Das Unternehmen bietet zusätzliche Optionen an, um mit dem Einsatz von Energiemanagement, Raumautomation, technischem Gebäudemanagement und vielem mehr den Status "Green Building" zu erreichen. Die Referenzen des Unternehmens umfassen alle Arten von Objekten, einschließlich Büro- und Verwaltungsgebäude, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, Industriegebäude, Flughäfen und Hotels. SAUTERs vier Hauptdienstleistungen – Systeme, Komponenten, Services und Facility Management – bieten umfassende Expertisen im Gebäudemanagement. Das Unternehmen ist in den letzten Jahren beträchtlich gewachsen und verfügt heute über 20 Tochtergesellschaften weltweit sowie über ein großes Distributionsnetzwerk.

Die Geschäftsanforderung
Als langjähriger Sentinel HASP HL-Kunde sah SAUTER immer schon den Wert des Schutzes und der Lizenzierung seiner Software. Die Produktlinie der Linux-basierten Geräte und Embedded Software war bisher nicht durch eine Lizenzlösung abgedeckt. Das Unternehmen wollte nicht mehrere Lizenzierungslösungen verwalten, da dies eine zusätzliche Belastung der internen Ressourcen und ihrer Backoffice-Prozesse zur Folge gehabt hätte. SAUTER setzte deshalb auf eine standardisierte Lizenzierungsstrategie, um ihre Software vor Piraterie und IP-Diebstahl zu schützen.

Diese sollte gleichzeitig die Prozesse automatisieren und eine zentrale Möglichkeit schaffen, alle Aufträge, einschließlich der von Tochtergesellschaften und Distributoren, abzuwickeln. Derzeit verwendet das Unternehmen drei unterschiedliche Typen von Hardwarekomponenten: PCs unter Windows, Linux-Geräte und Embedded Geräte. SAUTER musste die Anzahl der verwendeten Hardwarevarianten reduzieren und gleichzeitig sein volles Produktportfolio beibehalten.

Um eine wettbewerbsorientierte Preisgestaltung gewährleisten zu können, benötigte SAUTER eine Lösung, die es ihnen ermöglichen würde, ihre Software zu schützen und zu lizenzieren, ohne exorbitante Preiserhöhungen für die Kunden zu schaffen. Das Unternehmen musste sicherstellen, dass die zu implementierende Lösung wettbewerbsfähige Preise innerhalb der Branche und für Ihre Kunden bedeutete.

Die Lösung
Das Unternehmen stand vor der Entscheidung, entweder ein selbst entwickeltes Lizenzmanagement-Werkzeug zu verwenden oder ein Produkt von einem Drittanbieter zu erwerben. Für alle Produktvarianten musste eine Lösung entwickelt und implementiert werden, um eine einheitliche Produktlizenzierungsstrategie zu erstellen, die das Lizenzieren aller Produkte und ein zentrales Lizenzmanagement ermöglicht. Als langjähriger SafeNet Kunde entschied das Unternehmen, sich die Berechtigungsmanagementlösung Sentinel EMS anzusehen.

SAUTER wählte schließlich eine Kombination von SafeNets Sentinel EMS- und RMS-Lösungen und einem proprietären Lizenzgenerator, um all seine Produktlinien global zu verwalten und zu schützen. Die Entscheidung für die Implementierung einer Drittanbieter-Lösung für das Lizenzierungs- und Berechtigungsmanagement von SafeNet plus SAUTERs IT-Kompetenzen führten zu einer äußerst kurzen Integrationszeit.

Das Unternehmen war zudem nach nur fünf Tagen Schulung durch das Professional Services-Team von SafeNet in der Lage, Sentinel EMS und RMS selbst in sein Backoffice zu integrieren. Im Großen und Ganzen konnte SAUTER nach nur drei Monaten Implementierungszeit Sentinel EMS und RMS für alle seine Produkte verwenden, einschließlich RMS für Windows und die proprietäre Lizenzgenerierung für Linux-Geräte und Embedded Geräte.

Fazit
Mit der Fähigkeit, Sentinel EMS und RMS mühelos anpassen zu können, war SAUTER in der Lage, die perfekte Lösung für seine Anforderungen zu erstellen. Mit Sentinel EMS kann SAUTER sein Backoffice optimieren und nun alle Produkte und Kundenlizenzen in einem System global verwalten. Sentinel RMS bietet einen starken, robusten Lizenzierungsschutz mit vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten und einer beträchtlichen Flexibilität. "Mein Team kann sich nun auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, statt sich um das Lizenzierungs- und Berechtigungsmanagement kümmern zu müssen. Und wir können uns darauf verlassen, dass mit Sentinel EMS alles reibungslos läuft", sagt Dominique Kunz, Head of Applied Science bei SAUTER.
30.09.2015/ln/Aurelius Wosylus, Director Business Development, Embedded Markets & IoT bei Gemalto

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